Titelaufnahme

Titel
Die Schweizer Bundesverfassung 1848 und der Kremsierer Verfassungsentwurf 1848/49 : ein rechtshistorischer Vergleich / vorgelegt von Martin Maximilian Rautar
Weitere Titel
The swiss constitution of 1848 and the kremsier draft 1848/49 : a law historical comparison
Verfasser/ VerfasserinRautar, Martin Maximilian
Begutachter / BegutachterinGebhardt, Helmut
ErschienenGraz, 2016
Umfang85 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterÖsterreich <Verfassung, Entwurf, 1849> / Schweiz <Verfassung, 1848>
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-109949 Persistent Identifier (URN)
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Die Schweizer Bundesverfassung 1848 und der Kremsierer Verfassungsentwurf 1848/49 [1.3 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Thema dieser Diplomarbeit ist der umfassende rechtshistorische Vergleich der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft von 1848 und des Kremsierer Verfassungsentwurfes von 1848/49. Zu Anfang werden die wichtigsten politischen, wirtschaftlichen sowie sozialen Entwicklungen und Geschehnisse der Schweiz bis zum Jahr 1848 erläutert. Als der Sonderbundskrieg beendet werden konnte, stand der Schaffung einer neuen Verfassung nichts mehr im Wege, sodass diese am 12. September 1848 in Kraft treten konnte. Inhaltich stellt die Verfassung der Schweiz eine Verbindung mehrerer großartiger Elemente dar, wobei vor allem die Etablierung einer „rechtsstaatlichen Demokratie“ und der bundesstaatliche Aufbau nach amerikanischem Vorbild erwähnenswert erscheinen. In Österreich wurden die Jahre bis 1848 durch Ereignisse, wie die pragmatische Sanktion, den Wiener Kongress und durch die Politik der Restauration geprägt. Durch den Ausbruch der Revolution im März 1848 kam es zu zahlreichen Umbrüchen sowie zur ersten österreichischen Verfassung. Aufgrund neuerlicher Proteste, welche sich auch gegen diese erste oktroyierte Verfassung richteten, kam es zur Einsetzung eines konstituierenden Reichstages, der mit der Schaffung einer neuen Verfassung betraut wurde. Dieses Werk, welches nie Geltung erlangen sollte, verschrieb sich der Volkssouveränität und der Gewaltenteilung. Ebenso wie die Bundesverfassung der Schweiz verankerte dieser Entwurf das Prinzip des Zweikammersystems, mit dem erheblichen Unterschied, dass in Österreich der Kaiser zusätzlich Träger der gesetzgebenden Gewalt war.

Zusammenfassung (Englisch)

The topic of this thesis is a comprehensive juristic historic comparison of the Constitution of the Swiss Confederation of 1848 with the draft Constitution of Kremsier of 1848/49. In the first part of this thesis the most important political, economic and social developments and events in Switzerland up to 1848 are explained. When the War of Federation (Sonderbundskrieg) was ended the path was free for creating a new Constitution, so that it could come into force on 12 September 1848. As far as content is concerned, the Swiss Constitution represents a combination of various magnificent elements, most prominent among them the establishment of a „democracy founded on the rule of law“ and the federal structure, following the American example.In Austria, the years preceding 1848 were marked by pragmatic sanction, the Vienna Congress, and the policy of restauration. The outbreak of the revolution in March 1848 brought about numerous radical changes as well as the first Austrian Constitution. Because of new protests against this first imposed constitution a „ constitutional Reichstag“ was set up, which was entrusted with creating a new constitution. This work, which was never to be in force, was devoted to the sovereignty of the people and the separation of executive, legislative and judical powers. Like the Swiss Constitution, this draft anchors in the system of two chambers, the difference being that in Austria the Emperor also had legislative power.