Titelaufnahme

Titel
Innovative Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe / vorgelegt von Susanne Alter, BA; Maria-Regina Wagner, BA
Weitere Titel
Innovative developments in child and youth welfare
Verfasser/ VerfasserinWagner, Maria-Regina ; Alter, Susanne
Begutachter / BegutachterinHeimgartner, Arno
ErschienenGraz, 2017
Umfang165 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Graphische Darstellungen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserinnen
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Jugendhilfe
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-109924 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Innovative Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe [2.93 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit innovativen Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe in Österreich bzw. in der Steiermark. Die Untersuchung erscheint aufgrund der Gesetzesänderungen und damit einhergehender Entwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe als sinnvoll. Im Rahmen der Forschung wird der Fokus auf die Konzepte Sozialraumorientierung, Case Management, Traumapädagogik und Individualpädagogik gelegt. Ziel dieser Forschungsarbeit ist es, innovative Entwicklungen und deren Besonderheiten theoretisch zu beschreiben und die Umsetzung der Konzepte in der Praxis zu erforschen. Um die praktische Arbeit ersichtlich zu machen, wurde die Methode der offenen teilnehmenden Beobachtung gewählt, welche in drei Einrichtungen durchgeführt wurde. Im Rahmen der Beobachtung wurden zusätzlich Gesprächsprotokolle angefertigt. Gemeinsame Merkmale der Ansätze sind der Fokus auf die Adressat_innen und deren Bedürfnisse sowie die Erbringung von passgenauen und flexiblen Hilfen. Außerdem weist jeder Ansatz eigene Besonderheiten auf. Bei der Sozialraumorientierung ist dies die Netzwerkarbeit bzw. die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams. Beim Case Management erweist sich die Möglichkeit der Bearbeitung multi-komplexer Problemlagen als bedeutend. In der Traumapädagogik ist speziell das Wissen über Traumata und die Reaktionen des Menschen darauf wichtig. In der Individualpädagogik kann der 1:1 Betreuungsschlüssel und das Setting als Besonderheit angesehen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The following master thesis focuses on innovative developments within the field of child and youth welfare in Austria and, in particular, the region of Styria. Due to recent changes with regard to the child and youth welfare law and the subsequent developments it is important to discuss this topic. In particular, this thesis focuses on the concepts of social space orientation, Case Management, Trauma Pedagogy and Individual Pedagogy. It is the goal of this master thesis to describe the developments and their peculiarities, as well as to carry out research in an actual work environment. In order to depict the actual work, an open participating observation was conducted in three institutions. In addition, conversation logs were written. The results of this research show that the aforementioned concepts share a number of characteristics, such as the focus on the clients and their needs, as well as the provision of proper and flexible support. Furthermore, each concept has its own particular features. For example, social space orientation relies on networking and the cooperation within multi-professional teams, while Case Management provides the opportunity to work with people with multiple needs. The concept of Trauma Pedagogy focuses on the knowledge regarding traumatic events and the reactions to them. Individual Pedagogy as a concept offers unique staffing conditions and a special setting.