Titelaufnahme

Titel
Die fehlerhafte Beschlussfassung bei Personengesellschaften / vorgelegt von Manuel Gerber, MSc
Weitere Titel
Defective resolutions in private companies
Verfasser/ VerfasserinGerber, Manuel David
Begutachter / BegutachterinGrünwald, Alfons
ErschienenGraz, Januar 2017
Umfang74 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Personengesellschaft / Beschlussfassung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-109896 Persistent Identifier (URN)
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Die fehlerhafte Beschlussfassung bei Personengesellschaften [0.6 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Aufgrund des immer schnelllebiger werdenden Wirtschaftslebens, das von seinen Teilnehmern mehr Entscheidungen denn je verlangt, ist es nicht möglich, für alle zukünftigen Ereignisse im Gesellschaftsvertrag abschließend vorzusorgen. Also bedarf es eines Instruments, um die innergesellschaftliche Willensbildung im besten Sinne der Gesellschafter gewährleisten zu können. Genau deshalb ist der Gesellschafterbeschluss von solch großer Bedeutung für das Fortbestehen einer Gesellschaft. In diesem Zusammenhang stellen sich verschiedene Fragen nach der Art der Beschlussfassung, nach etwaigen Mehrheitserfordernissen sowie deren Grenzen. Der idealtypischen Vorstellung des Gesetzgebers von Personengesellschaften entsprechend, ist ein Großteil der das Innenverhältnis betreffenden Normen im UGB dispositiv. Davon mit umfasst sind auch die Normen zur Beschlussfassung. Im Bereich des Beschlussmängelrechts bei Personengesellschaften gibt es keine gesetzlichen Regelungen. Auch gibt es verschiedene Gründe, die einen Beschluss in Folge mangelhaft werden lassen, jedoch wird das Beschlussmängelrecht im UGB nicht geregelt. Als Konsequenz gibt es in diesem Bereich eine beachtenswerte Diskussion zwischen herrschender Lehre und Anhängern einer Beschlussanfechtung analog zum Kapitalgesellschaftsrecht. Die hier vorliegende Arbeit widmet sich zuerst wesentlichen allgemeinen Fragen zum Gesellschafterbeschluss, erklärt und diskutiert die unterschiedlichen Arten des Beschlussmangels und versucht dann, die oben erwähnte wissenschaftliche Diskussion über das Beschlussmängelrecht bei Personengesellschaften möglichst umfassend anhand von Lehrmeinungen und höchstgerichtlicher Rechtssprechung darzustellen.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to the increasing speed of todays economic world, businesses are forced to make more decisions in less time than ever before. Therefore, it is simply impossible to include arrangements for all eventualities in the company agreement. Instead, a tool is needed as a guarantee for a proper future decision-making process. This is why shareholders resolutions are of such paramount importance for the future of the company. Several questions are related to these resolutions concerning the way in which they can be made, certain majority requirements and as well as their limitations. Following the lawmakers idea of private companies, the majority of the regulations concerning the internal relationships of the company are optional, including those on resolutions. Moreover, there are different reasons why such resolutions can be defective and the Austrian Commercial Code does not state the legal consequences of their flaws. Thus, a remarkable academic discussion is led amongst the followers of the prevailing doctrine and a group of authors favouring an analogy to the law of limited-liability companies. The following thesis first evaluates important general questions concerning shareholders resolutions. Further, it tries to present a well-rounded picture of the academic discussion on flawed resolutions within business partnerships, based on literature as well as judicature of the Austrian Supreme Court (OGH).