Titelaufnahme

Titel
Gesundheitsförderung in der sozialpädagogischen Praxis : Gestaltung und Umsetzung in stationären Einrichtungen der steirischen Kinder- und Jugendhilfe / vorgelegt von Anna Maria Dirninger, Bakk.phil.; Eva-Maria Sauer, BA
Weitere Titel
Health promotion in social pedagogy practice : description and implementation in stationary facilities of Styrian child and youth welfare services
BeteiligteDirninger, Anna Maria ; Sauer, Eva-Maria
Begutachter / BegutachterinReicher, Hannelore
ErschienenGraz, 2017
Umfang203 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserinnen
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Jugendhilfe / Gesundheitsförderung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-109875 Persistent Identifier (URN)
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Gesundheitsförderung in der sozialpädagogischen Praxis [1.4 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gesundheitsförderung rückt immer mehr in den Fokus des alltäglichen Lebens. In dieser Forschungsarbeit wird der Blick auf die Individuen der steirischen Kinder und Jugendhilfe gelegt. Vor allem jene Kinder und Jugendliche, die stationär untergebracht sind, stehen im Mittelpunkt. Ziel dieser Masterarbeit ist, es darzustellen wie die Gesundheitsförderung in stationären Einrichtungen der steirischen Kinder- und Jugendhilfe realisiert wird. Ausgehend von einer mangelhaften Datengrundlage, soll die vorliegende Arbeit einen Überblick über die Gesundheitsförderung in stationären Einrichtungen leisten. Gesundheitsförderung setzt an unterschiedlichen Ebenen an. Diese zeigen sich auf einer Ebene des Verhaltens und einer Ebene der Verhältnisse (Setting). In der Gesundheitsförderung ist der Setting-Ansatz einer der wichtigsten Umsetzungsstrategien. Dies spiegelt sich auch in stationären Einrichtungen der steirischen Kinder- und Jugendhilfe wieder. Durch 13 qualitative Experten/inneninterviews wird versucht, näher die Gestaltung der Gesundheitsförderung in stationären Einrichtungen der steirischen Kinder- und Jugendhilfe, darzustellen. In Anlehnung an die qualitative Inhaltsanalyse von Mayring, wurde dabei mit Hilfe von MAXQDA 12 das Datenmaterial ausgearbeitet. Zentrale Ergebnisse sind, dass sich Gesundheitsförderung sowohl auf der Verhaltensebene, als auch auf der Verhältnisebene abspielt. Auf der Verhaltensebene werden vordergründig Themen, wie zum Beispiel Ernährung, Bewegung und Sport sowie Hygiene behandelt. Auf der Verhältnisebene werden Rahmenbedingungen geschaffen um die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen zu fördern. Beispiele dafür sind die medizinische Versorgung, das Angebot gesunder Ernährung, diverse Freizeitaktivitäten etc. Einen hohen Stellenwert nehmen dabei die Netzwerkarbeit und die Förderung von unterschiedlichsten gesundheitsrelevanten Kompetenzen ein

Zusammenfassung (Englisch)

Health promotion is becoming more and more the focus of everyday life. Health consciousness has changed greatly in recent years, and involves every individual. In this master thesis the view on individuals of Styrian children and youth welfare is placed. Above all, those children and young people who are housed in stationary institutions are the focus. The aim of this master thesis is to describe health promotion efforts and concepts in inpatient facilities of Styrian child and youth welfare services. On the basis of a small data base, the present work is intended to provide an overview of the promotion of health in inpatient facilities. Health promotion consists of different areas with respect to individual behavior and the setting. In health promotion, the setting-approach is one of the most important implementation strategies. This is also reflected in the stationary facilities of the Styrian child and youth welfare service. Through 13 qualitative expert interviews, an attempt is being made to present a more detailed arrangement of the promotion of health care in the Styrian child and youth welfare services. Based on qualitative content analysis MAXQDA 12 was used to process the data material. The main results are that health promotion takes place both on the level of behavior and on the setting level. On the behavioral level topics such as nutrition, exercise and sports as well as hygiene are focus of the pedagogical work. At the level of the setting, conditions are created to promote the health of children and adolescents. Examples of this are medical care, the supply of healthy nutrition, various leisure activities and so on. Networking and the promotion of a wide range of health-related competencies are of great importance.