Bibliographic Metadata

Title
An der "Schulfront" - Kindheit und Schule im Ersten Weltkrieg / vorgelegt von Monika Nikic
Additional Titles
At the "school front" - Childhood and school during World War I.
AuthorNikic, Monika
Censor2017-02
Thesis advisorKonrad, Helmut
PublishedGraz, Februar 2017
Description110 Seiten : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Österreich / Weltkrieg <1914-1918> / Kind / Schule
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-109698 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
An der "Schulfront" - Kindheit und Schule im Ersten Weltkrieg [1.89 mb]
Links
Reference
Abstract (German)

Die vorliegende Arbeit fokussiert sich auf die Geschichte der Kinder während des Ersten Weltkrieges. Diese blieben zwar von direkten Kampfhandlungen verschont, nichtsdestotrotz veränderte der Krieg ihr Leben jedoch enorm. Der Wert der Jüngsten der Gesellschaft wurde dabei sehr früh entdeckt und von den Kriegstreibenden zu ihren Zwecken eingesetzt. So wurden sie zu verschiedensten Sammlungen, wie etwa Geld- und Naturaliensammlungen, angeregt. Eine wichtige Rolle der Kinder war zudem, als Vermittler zwischen dem Staat und dem Elternhaus zu fungieren. Die Schulen übten dabei die tragende Rolle aus, den Kindern die Dringlichkeit der allgemeinen Teilnahme und Mobilisierung klarzumachen. Um sie bestmöglich für die eigene Sache zu begeistern, wurden eigens Kinderbücher und Spiele dafür adaptiert sowie imposante Ausstellungen, wie etwa im Wiener Prater, eröffnet.Mädchen und Buben wurden zwar gleichermaßen für den Krieg eingesetzt, dennoch unterschieden sich ihre Aufgabenbereiche. Das Nähen und Stricken sowie Herstellen anderer „Liebesgaben“ waren typische Tätigkeitsfelder für Mädchen, wohingegen Buben bei Möglichkeit für Geldsammlungen eingesetzt wurden. Im Laufe des Krieges verschlechterten sich die Rahmenbedingungen zusehends, Kinder mussten stundenlang vor Lebensmittelgeschäften anstehen, Felder nach Essbarem absuchen und die Hausarbeit erledigen. Der stockende Kriegsfortschritt bewirkte zudem, dass die anfängliche Begeisterung sehr schnell abflaute und die Menschen auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt wurden.

Abstract (English)

The following paper focuses on the role of children during World War I. Although they were not directly affected by the fighting, the war still changed their lives significantly. The value of the youngest members of society was discovered at a rather early stage of the war and thus, they were used by the warmongering powers for their purposes, which included collecting resources such as money and natural produce. The children also played an essential role as mediators between the nation and the parents. Another important function during the war was assigned to the schools, which were supposed to inform the children about the urgency of general attendance. In order to motivate them, special childrens books as well as games were adapted and impressive exhibitions, for example at the Prater in Vienna, were presented to the public. Even though both boys and girls had to participate in the war, their fields of work differed from each other. Sewing, knitting and the production of care packages, which were sent to the soldiers, were typical activities for girls, whereas the boys job was to collect money. In the course of the war, the circumstances got worse and children were forced to queue in front of grocery stores, search the fields for something to eat and do the entire housework. Additionally, the slowly proceeding war caused a decline in the initial enthusiasm among the population and the people started to come down to earth.

Stats
The PDF-Document has been downloaded 141 times.