Titelaufnahme

Titel
Okzidentalismus und 'Faschofeminismus'? : für einen intersektionalen und antiessentialistischen Feminismus in Europa / vorgelegt von Theresa Anna Leeb, B.A.
Weitere Titel
Occidentalism and 'Fascist Feminism'? For an intersectional and anti-essential Feminism in Europe
Verfasser/ VerfasserinLeeb, Theresa Anna
Begutachter / BegutachterinZiegerhofer, Anita
ErschienenGraz, Dezember 2016
Umfang100 Blätter
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Feminismus / Faschismus
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-109582 Persistent Identifier (URN)
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Okzidentalismus und 'Faschofeminismus'? [2.2 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Wie und unter welchen Umständen läuft moderner Feminismus Gefahr, faschistische und rassistische Verhaltensmuster zu reproduzieren? Was, wenn es ihn gibt, ist ‘Faschofeminismus ?Welche theoretischen und methodischen Ansätze können helfen, rassistische und kulturrassistische (Re)Produktionen im westeuropäischen Mainstreamfeminismus bloßzustellen bzw. zu verhindern?Ziel dieser Arbeit ist es, zu zeigen, dass gerade heute, wo (nicht nur) Europa unter einer Welle des Rechtsdrucks zu versinken scheint, die Kritik- und Ansatzpunkte des ‚Critical Race Feminism‘, allen voran das Beachten von Intersektionalität und die Kritik am Essentialismus, von besonderer Bedeutung und Nutzen für die europäische Feminist_innen und ihr Umfeld sind bzw. sein sollen. Dabei soll es um die Gefahr gehen, als kulturrassistischer Legitimationsvorwand missbraucht zu werden, der der (westliche) Feminismus ausgesetzt ist und damit um das dem Feminismus, als eine aus dem Patriarchat heraus entstandene Strömung, inhärente Potential als Macht- und Hierarchisierungsmechanismus zu agieren. So sollen in dem Zusammenhang nicht nur mögliche Lösungsansätze, wie moderner Feminismus mit faschistischen Annäherungen an feministische Ansätze umgehen könnte, aufgezeigt werden, sondern auch gezeigt werden, wie Feminismus auch heute noch Gefahr läuft unter dem Vorwand der kulturellen Unvereinbarkeit , rassistische Verhaltensmuster zu reproduzieren und was getan werden kann, um das zu verhindern.

Zusammenfassung (Englisch)

How and under what circumstances is modern Feminism in danger of reproducing fascist and racist patterns? What, if it exists, is a ‚fascist Feminism‘?What theoretical and methodological approaches can help to expose and prevent racist and culturalistic (re)production through western mainstream Feminism?This thesis aims to demonstrate that especially today, where the political right strengthens (not only) in Europe, ‘Critical Race Feminism and its critique, especially intersectionality and anti-essentialism, can and should be of special meaning and value for European feminists and their environment. Furthermore, this thesis tries to expose how (western) Feminism is at risk of being misused to legitimise culture-racist patterns. Consequently, this brings to light how Feminism, as a movement that originates in the patriarchy, has an inherent potential of acting as a power- and hierarchy mechanism. In this context this thesis not only aims to show potential approaches to avoid and to fend off fascist advances of feminist work, but also tries to demonstrate, how Feminism itslef is to this day at risk of reproducing racist patterns and what could be done to prevent this.