Titelaufnahme

Titel
Die Umsetzung der RL Rechtsbeistand 2013/48/EU durch die Strafprozessrechtsänderungsgesetze 2016 I und II / eingereicht von Andrea Elisabeth Vasold
Weitere Titel
Transposition of directive 2013/48/EU on the right of access to a lawyer in criminal proceedings into national law via "Strafprozessrechtsänderungsgesetze 2016 I and II"
Verfasser/ VerfasserinVasold, Andrea Elisabeth
Begutachter / BegutachterinLuef-Kölbl, Heidelinde
ErschienenGraz, Jänner 2017
UmfangXXVI, 61 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-109567 Persistent Identifier (URN)
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Die Umsetzung der RL Rechtsbeistand 2013/48/EU durch die Strafprozessrechtsänderungsgesetze 2016 I und II [7.43 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Umsetzung der Richtlinie Rechtsbeistand 2013/48/EU in Österreich durch die Strafprozessrechtsänderungsgesetze 2016 I und II. Nach der Einleitung, die am Beginn der Arbeit mit allgemeinen Überlegungen sowie grundlegenden Begriffsdefinitionen in das Thema einführen soll, wird ein kurzer historischer Rückblick gegeben, der eine Darstellung der Position des Verteidigers und die Entwicklung des Beschuldigtenbegriffs in den verschiedenen strafprozessrechtlich relevanten Zeitspannen wiedergibt. Dieser Überblick über die Beschuldigten- und die Verteidigerrechte soll Rückschlüsse zur Veränderung der Rechte und Pflichten, die sich aus den Strafprozessrechtsänderungsgesetzen 2016 I und II ergeben, ermöglichen.Im Hauptteil folgt die Arbeit in ihrem Aufbau dem der RL Rechtsbeistand 2013/48/EU mit ihren 18 Artikeln und versucht, nach einer kurzen Darstellung des jeweiligen Artikels, auf dessen Umsetzung in der österreichischen StPO durch die Strafprozessrechtsänderungsgesetze 2016 I und II einzugehen. Nach einer kurzen Wiedergabe der Vorgaben der RL sollen die in der StPO vorgenommenen Änderungen herausgearbeitet werden und im Ergebnis gezeigt werden, ob diese ausreichend umsetzen. Das Ziel dieser Arbeit ist es, eine präzise und nachvollziehbare Darstellung der Umsetzung der RL Rechtsbeistand in der österreichischen StPO zu geben und, wenn nötig, auf bestehende Defizite hinzuweisen. Den Schlusspunkt der Arbeit bildet ein Fazit, welches eine abschließende Betrachtung vornimmt und eine Zusammenfassung der erfolgten Umsetzung gibt. Am Ende dieser Arbeit soll ersichtlich sein, auf welche Art und Weise die Umsetzung der RL Rechtsbeistand in der österreichischen StPO erfolgt ist und ob die Strafprozessrechtsänderungsgesetze 2016 I und II diese vollständig vornehmen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis discusses the transposition of directive 2013/48/EU into national law via the Strafprozessrechtsänderungsgesetze 2016 I and II, whereby the right of access to a lawyer during criminal proceedings by suspects and defendants is ascertained. Its purpose is to determine as precisely as possible the outcome of transposing directive 2013/48/EU into national law and the associated changes. The introduction provides a brief overview on the rights and obligations of lawyers and suspects or defendants in criminal proceedings in the past. The thesis then looks at the most recent changes to the legal system. The main part of the thesis concerns itself with the structure of directive 2013/48/EU in regard to relevant articles. After a short introduction to each article, the transposition of each of these articles into national law is discussed and the method by which this is accomplished is examined and deliberated on. The thesis concludes by summing up how the transposition into national law takes place and whether it has been effectively and fully implemented via the “Strafprozessrechtsänderungsgesetze 2016 I and II”.