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Title
Anspruch und Wirklichkeit von Heterogenität exemplarisch untersucht in der Grundstufe I / vorgelegt von Dorit Kammerhofer, Bakk. phil.
Additional Titles
Claim and Reality of Heterogeneity analysed in Key Stage I
AuthorKammerhofer, Dorit
CensorHopfner, Johanna
PublishedGraz, Oktober 2016
Description103 Blätter : 1 CD-ROM
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
In der Verantwortlichkeitsangabe letztes a in Bakka hochgestellt
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Heterogenität / Grundschule
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-109447 Persistent Identifier (URN)
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Anspruch und Wirklichkeit von Heterogenität exemplarisch untersucht in der Grundstufe I [2.31 mb]
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Abstract (German)

Der Umgang mit Heterogenität in der Schule wird im deutschsprachigen Raum seit Jahren breit diskutiert. Die Schülerinnen- und Schülerschaft ist aufgrund der unterschiedlichen kog-nitiven Entwicklung Heranwachsender, infolge veränderter Lebenssituationen von Eltern und Kindern sowie durch die Migration von Familien vielfältiger und komplexer denn je. Gleich-zeitig sind die Lehrkräfte gefordert, dennoch auf jedes Individuum in der Schulklasse einzu-gehen und dessen individuelle Bedürfnisse und Fähigkeiten zu berücksichtigen. Dabei liegt der Fokus in der schulpädagogischen Heterogenitätsdebatte oft auf theoretischen Hintergrün-den, politischen Maßnahmen und geforderten wie bereits umgesetzten Reformen.Ziel der Arbeit ist es, neben der theoretischen Auseinandersetzung, die realen Umstände be-züglich der Heterogenität in Volksschulklassen zu erfassen. Dabei wurde besonderes Augen-merk darauf gelegt, wie die Heterogenität im Schulalltag in der Grundstufe I in Erscheinung tritt und damit (re-)produziert wird.Hierzu wurden teilnehmende Beobachtungen in einer ausgewählten ersten sowie in einer zweiten Klasse Volksschule durchgeführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach May-ring ausgewertet. Ergänzend dazu wurden Leitfadeninterviews mit den Klassenlehrerinnen geführt.Die Ergebnisse der Forschungsarbeit zeigen, dass Anspruch und Wirklichkeit von Heteroge-nität weit auseinander liegen. Die (Re-)Produktion von Heterogenität in der Schulklasse findet weitgehend unhinterfragt statt. Gleichzeitig fehlt es an Ressourcen, die einen reflektierten Umgang mit Heterogenität ermöglichen könnten. Neben einer fundierten Ausbildung wären hier kleinere Klassen sowie zusätzliche Lehrkräfte bei der Verwirklichung eines produktiven Umgangs mit Heterogenität förderlich.

Abstract (English)

The question of how to handle heterogeneity in schools has been broadly discussed in German-speaking regions for years. Due to children's diverse cognitive development, which results from parents' and children's altered living situations and the migration of families, the pupil body is more varied and complex than ever before. At the same time the teaching staff is challenged to pay attention to every individual in their class and to consider every student's individual needs and skills. The heterogeneity debate in school pedagogics often focuses on theoretical backgrounds, political measures, and required as well as already implemented reforms.Apart from a theoretical examination of heterogeneity, the aim of this study is to determine the real circumstances of heterogeneity in primary schools. Special attention is paid to the inquiry of how heterogeneity manifests itself in everyday school life in key stage I, and how it is (re-)produced.For this purpose participatory observations were carried out in one selected first year-, and one second year primary school class. The results were evaluated with qualitative content analysis according to Mayring. In addition guided interviews with form teachers were conducted.The results of this research study show that the claims and reality of heterogeneity differ considerably. The (re-)production of heterogeneity in school for the most part takes place without being questioned. At the same time resources, which would enable handling heterogeneity more deliberately, are lacking. Apart from a well-grounded education, smaller classes and additional teaching staff would be beneficial for handling heterogeneity effectively.

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