Titelaufnahme

Titel
Schülervermittlungsprogramme über die Heilpflanzenabteilung im Botanischen Garten Graz / vorgelegt von Miriam Csida
Weitere Titel
Student mediation programs on the medicinal plants department in the Botanical Garden of Graz
Verfasser/ VerfasserinCsida, Miriam
Begutachter / BegutachterinBerg, Christian
ErschienenGraz, 2016
Umfang121 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-109183 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Schülervermittlungsprogramme über die Heilpflanzenabteilung im Botanischen Garten Graz [6.43 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit werden Heilpflanzen, ihre Wirkung und Bedeutung für den Menschen und ihr Zusammenhang mit außerschulischen Lernorten behandelt. Für den Biologieunterricht gibt es viele Möglichkeiten, mit Schülern außerschulische Lernorte zu besuchen und ihnen dadurch verschiedene Einblicke zu gewähren. Hervorgehoben wird dabei der Botanische Garten als öffentliche Bildungsstätte und „Erlebnisort“ für Schulklassen. Einleitend wird auf den geschichtlichen Hintergrund der Heilpflanzen und Botanischen Gärten verwiesen und es werden die unterschiedlichen Heilpflanzen, mit denen die Schüler beim Stationenbetrieb in Kontakt kommen, mit ihrer Wirkung und die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten, die es gibt, angeführt. Anschließend wird auf die Biologiedidaktik und die Definition außerschulischer Lernorte eingegangen. Das Hauptaugenmerk der Arbeit liegt hier beim selbst entwickelten Stationenbetrieb für die Heilpflanzenabteilung im Botanischen Garten Graz, bei dem die Schüler unter anderem selbständiges Arbeiten, Teamwork und Eigenverantwortung erfahren können. Für Lehrer wurde auch eine Anleitung des Ablaufs zusammengestellt, an der sie sich orientieren und den Unterricht planen können. Beim Lehrausgang sollten Lehrer soweit bereit sein, die Schüler selbständig arbeiten zu lassen und ihnen vertrauen, dass sie die Aufgaben alleine und ohne ihre Hilfe schaffen. Die Schüler absolvieren in Kleingruppen drei Stationen, bei denen sie selber versuchen Produkte aus Heilpflanzen herzustellen, diese können sie dann mit nach Hause nehmen. Eine Station beschäftigt sich mit Salben und Tinkturen, die nächste mit Teeaufgüssen und Lippenpeelings und die letzte mit einem Suchrätsel über das Giftpflanzenbeet. Es ist unter anderem die Geschicklichkeit und die Genauigkeit der Schüler gefragt und sie sollen spielerisch die Informationen über Heilpflanzen vermittelt bekommen.

Zusammenfassung (Englisch)

In the following paper, medicinal plants, their effect and significance for humans and their connection with extracurricular learning places are discussed. Concerning biology classes, there are many opportunities for pupils to visit extracurricular learning places in order to give them different insights. The botanical garden is highlighted as a public educational center and an "adventure" for school classes. The introductory reference is made to the historical background of medicinal plants and botanical gardens and the various medicinal plants which the pupils encounter at the station operation. In addition they are informed about the plants effects and the range of possible applications. Subsequently, biology didactics and the definition of extracurricular learning places are outlined. The main focus of this paper is the self-developed station operation for the medicinal plants department in the Botanical Garden in Graz, where pupils can learn to work independently, self-responsibly and improve their teamwork skills. Furthermore, teachers compiled a guide to the course, which is helpful with regard to organizing and planning their lessons. At excursions, teachers should be willing to let their pupils work independently and to trust them to carry out tasks on their own. The pupils have to pass three stations in small groups, where they try to produce medicinal plant products themselves, which they can take home afterwards. The first station deals with ointments and tinctures, the second one with tea infusions and lip peels and the last one with a search-puzzle about poisonous plant beds. Among other things, the skills and the accuracy of the pupils are required as well as they should be provided with information about medicinal plants through fun and games.