Titelaufnahme

Titel
Kritische Analyse der Fair Value-Bewertung mit besonderer Berücksichtigung des IAS 16, IAS 38 und IFRS 5 / Pacher Christina, BSc
Weitere Titel
A critical analysis of fair value accounting based on IAS 16, IAS 38 and IFRS 5
Verfasser/ VerfasserinPacher, Christina
Begutachter / BegutachterinSchneider, Georg
ErschienenGraz, Jänner 2017
UmfangV, 85 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)International Accounting Standards / International Financial Reporting Standards / Fair-Value-Bewertung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-109138 Persistent Identifier (URN)
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Kritische Analyse der Fair Value-Bewertung mit besonderer Berücksichtigung des IAS 16, IAS 38 und IFRS 5 [1.39 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Aufgrund der Globalisierung der Wirtschaft und der Neuorientierung der externen Rechnungslegung ist von einem Wechsel einer einseitigen Bewertung anhand historischer Anschaffungskosten zu einer symmetrischen Bewertung durch den Bewertungsmaßstab eines Fair Value erkennbar. Dieser Bewertungsmaßstab scheint eine perfekte vermögensorientierte Bilanzierungsmethode zu sein, aber die Bilanzierung zum Fair Value als wesentliches Charakteristikum der internationalen Rechnungslegung steht im Zentrum der Diskussionen. Die Entscheidungsnützlichkeit des Fair Value ist schließlich nach wie vor problematisch und gerade die Bewertung von nicht-finanziellen Vermögenswerten zum Fair Value wird aufgrund der zahlreichen Ermessensspielräume und der damit zusammenhängenden Verminderung von Zuverlässigkeit und Vergleichbarkeit stark kritisiert. Bis zur Verabschiedung des IFRS 13 existierte in der IFRS-Rechnungslegung kein einheitliches, in sich konsistentes Konzept der Ermittlung des Fair Value. In dieser Arbeit wird anhand der drei Standards IAS 16, IAS 38 und IFRS 5 gezeigt, dass IFRS 13 zu einer einheitlichen Ermittlung des Fair Value führt sowie ausführliche Erläuterungen beinhaltet, jedoch ohne Veränderung des Umfangs der Fair-Value-Bewertung. IFRS 13 stellt somit jedenfalls eine Verbesserung dar, dennoch führt er nur teils zu besseren Fair Values, denn ein Fair Value kann nur so gut sein, wie es die Realität im Bezug auf die vorherrschende Unvollkommenheit von Märkten überhaupt zulässt. Diese Arbeit zeigt anhand der analysierten Standards und Studien sowie aufgrund aller offenen Fragen und Nachteile, dass der Fair Value die Rechnungslegung nicht in naher Zukunft dominieren wird. Unternehmen bevorzugen für nicht-finanzielle Vermögenswerte größtenteils doch die verlässlichen historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. In diesem Sinne ist künftig ein Nebeneinander der beiden Bewertungsmethoden wahrscheinlich.

Zusammenfassung (Englisch)

The globalization of the economy and the reorientation towards international accounting led to a change from a unilateral assessment based on historical costs to a symmetric valuation based on the valuation standard „Fair Value“. The Fair Value seems to be suitable, but international accounting with the Fair Value, which is the essential characteristic of international accounting, is strongly criticized, specifically for the valuation of non-financial assets. The decisions usefulness, the numerous discretion factors, the reduction of reliability and comparability lie at the core of the debates. Until the introduction of IFRS 13 there was no consistent concept to determine the Fair Value. Based on the three standards IAS 16, IAS 38 and IFRS 5 this work shows that the implementation of IFRS 13 led to a standardized determination of the Fair Value. Furthermore the standard includes detailed explanations, without changing the extent of the Fair Value valuation. Consequently, the IFRS 13 is an improvement, but still, only leads to partly better Fair Values. A Fair Value can only be as good as the reality, based on the imperfection of the markets, allows. This work draws on the analysis of standards and studies as well as the discussion of open questions and disadvantages and thus shows that the Fair Value will not dominate the international accounting in the near future. Companies still prefer a valuation with reliable historical costs for non-financial assets. In this sense a coexistence of these two valuation methods seems to be plausible.

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