Titelaufnahme

Titel
Räumliche Disparitäten im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld / vorgelegt von Alexandra Painsipp, BSc.
Weitere Titel
Spatial disparities in the district Hartberg-Fürstenfeld
Verfasser/ VerfasserinPainsipp, Alexandra
Begutachter / BegutachterinCede, Peter
ErschienenGraz, 2016
Umfang207 Seiten : Zusammenfassungen (2 Blatt) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Hartberg <Region> / Fürstenfeld <Region> / Räumliche Disparität
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-109088 Persistent Identifier (URN)
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Räumliche Disparitäten im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld [3.95 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

ZusammenfassungZiel dieser vorliegenden Masterarbeit mit dem Titel „Räumliche Disparitäten im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld“ ist es, herauszufinden welche ökonomischen und sozioökonomischen Strukturen im Untersuchungsgebiet vorherrschen. Aus der Analyse dieser eben erwähnten Strukturmerkmale soll die Erkenntnis gewonnen werden, ob und in welchem Ausmaß räumliche Disparitäten im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld bestehen. Des Weiteren wird der Frage nachgegangen, welche Projekte und Maßnahmen der Regionalentwicklung angewandt wurden und werden, um bestehende Disparitäten zu verringern beziehungsweise abzubauen. Da neben humangeographischen Gesichtspunkten auch die naturräumlichen Gegebenheiten einen großen Einfluss auf das Entstehen und Bestehen von räumlichen Disparitäten ausüben, wird das Untersuchungsgebiet in einem ersten Teil dieser Arbeit hinsichtlich der vorherrschenden physiogeographischen Ausstattung und Charakteristik vorgestellt. Danach erfolgt eine umfangreiche Strukturanalyse, bei der sämtliche Gemeinden des Bezirkes nach ausgewählten Parametern analysiert werden. Die Auswahl dieser Parameter soll ein möglichst breitgefächertes Bild des Bezirkes darlegen, um so schlussendlich die strukturstarken von den strukturschwachen Gemeinden abzugrenzen und bestehende räumliche Disparitäten aufzudecken. Die ausgewählten Strukturmerkmale umfassen die Themen Bevölkerungsstruktur, Wirtschaft sowie öffentliche und soziale Infrastruktur. Für ein besseres räumliches Verständnis der strukturellen Gegebenheiten im Untersuchungsgebiet, werden neben textlichen Erläuterungen zu den einzelnen Parametern auch kartographische Darstellungen und Diagramme präsentiert. Anhand der Ergebnisse der Strukturanalyse wird rasch deutlich, dass die nördlichen, dem Randgebirge zugehörigen Gemeinden, verglichen mit den zentralen und südlichen Gemeinden von Strukturschwäche geprägt sind. Hier sind auch die Passivräume des Bezirkes zu identifizieren. Gründe hierfür sind eine benachteiligte naturräumliche Lage sowie eine schlechte Verkehrsanbindung an das hochrangige Straßennetz und die daraus resultierende schlechtere Erreichbarkeit des Zentralraumes Graz sowie der regionalen Zentren Hartberg und Fürstenfeld. Durch diese Faktoren ist die wirtschaftliche Entwicklung der nördlichen Region im Vergleich zu den zentralen und südlichen Bezirksteilen gehemmt. Als Folge dessen sowie auf Grund von mangelnden Arbeitsplatzangeboten und unzureichender Infrastrukturausstattung, ist eine negative Bevölkerungsentwicklung festzustellen. Wohingegen die Gemeinden um die regionalen Zentren Hartberg und Fürstenfeld als vergleichsweise strukturstark zu bewerten sind. Gründe hierfür sind die gute Verkehrslage, die dadurch verstärkte Ansiedelung von Industrie und hochwertigen Unternehmen, einem guten Angebot an Arbeitsplätzen sowie der vor allem im Thermenland starke Fremdenverkehr.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this master thesis with the title “spatial disparities in the district Hartberg-Fürstenfeld" is to find out what socioeconomic and economic structures prevail in the study area. The analysis of the structural circumstances in the region should gain knowledge about the structures and processes which predominate in the investigation area and also to detect conceivable spatial disparities within the region. Additionally, it should be examined which projects and actions regarding regional development contribute to the reduction of these disparities.In addition to human aspects, the natural environment also has a great influence on the occurrence and existence of spatial disparities. That is why the investigation area is presented in a first part of this thesis with regard to the prevailing physiogeographical and natural features and characteristics. This is followed by an extensive structural analysis, in which all communities in the district are analyzed according to selected parameters. The selection of these parameters is intended to present a holistic picture of the district, in order to isolate the structurally strong communities and to reveal existing spatial disparities. The selected structural features cover the topics of population structure, economy and public and social infrastructure. For a better spatial understanding of the structural conditions in the study area, the textual explanations of the individual parameters are supplemented by cartographic representations and diagrams. On the basis of the results of the structural analysis, it becomes clear that the northern communities, belonging to the bordering mountains, are characterized by structural weaknesses compared with the central and southern municipalities. The reasons for this are a disadvantaged natural environment as well as a poor traffic connection to the high-ranking road network and the resulting poorer accessibility of the central area of Graz and the regional centers Hartberg and Fürstenfeld. These factors hinder the economic development of the northern region compared to the central and southern parts of the district. As a result of this, as well as due to a lack of job offers and inadequate infrastructure, a negative population development has been identified. While the municipalities around the regional centers of Hartberg and Fürstenfeld are comparatively structurally strong. The reasons for this are the good traffic conditions, the intensified settlement of industry and high-quality companies with a relatively good supply of jobs and the strong tourism, especially in the Thermenland.