Titelaufnahme

Titel
Der Einfluss von elektronischer Musik auf die Wahrnehmung der Markenpersönlichkeit / Andreas David, BSc, BSc
Weitere Titel
The influence of electronic music on the perception of the brand personality
Verfasser/ VerfasserinDavid, Andreas
Begutachter / BegutachterinFoscht, Thomas
ErschienenGraz, November 2016
UmfangIX, 181 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Markenimage / Elektronische Musik
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-108796 Persistent Identifier (URN)
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Der Einfluss von elektronischer Musik auf die Wahrnehmung der Markenpersönlichkeit [5.67 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen der Arbeit wird untersucht, inwiefern sich der Einsatz von ruhiger bzw. aufregender elektronischer Musik auf die Wahrnehmung der Markenpersönlichkeit fiktiver Marken auswirkt. Anhand einer historischen Analyse zur Entwicklung von elektronischer Musik wird festgestellt, dass insbesondere das Aufkommen des Synthesizers und des Heimcomputers die Entwicklung der elektronischen Musik und ihrer Subgenres wesentlich vorantrieb. Anschließend werden die Funktionen und die Charakteristika von Musik im Allgemeinen und von elektronischer Musik im Speziellen näher beleuchtet. Aus wirtschaftlicher Sicht ist elektronische Musik heute besonders bei jungen Menschen und in den Charts beliebt, doch auch in der Kommunikationspolitik findet sie bspw. in der TV- und Radiowerbung sowie am Point of Sale als funktionales Mittel zur Beeinflussung der Kunden/Kundinnen und zur emotionalen Produktdifferenzierung Anwendung. Im Hinblick auf die Markenpersönlichkeit werden ausgewählte Messansätze aus der Forschung und ihre konzeptionellen Schwächen behandelt, um anschließend die Brand Personality Scale von Aaker (1997) vorzustellen, wobei auch diese in Bezug auf ihre begriffliche Definition und ihre interkulturelle und produktübergreifende Übertragbarkeit nicht völlig außer Kritik steht. Die empirische Untersuchung wurde in Form einer quantitativen Fragebogenerhebung mit jeweils zwei Experimental- und Kontrollgruppen durchgeführt. Im Zuge der Datenauswertung konnte einerseits Aakers Skala weitgehend rekonstruiert und andererseits der Großteil der formulierten Hypothesen vorläufig bestätigt werden. Im Vergleich zum Verzicht auf Musik zeigte sich, dass bei der Verwendung von ruhiger Musik die Markenpersönlichkeit sowie die Dimensionen „Aufrichtigkeit“, „Erregung/Spannung“ und „Kultiviertheit“ besser beurteilt wurden, während aufregende Musik die Wahrnehmung der Dimensionen „Erregung/Spannung“ und „Robustheit“ verbesserte.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis examines the influence of calm resp. exciting electronic music on the perception of the brand personality of fictitious brands. Based on a historical analysis about the development of electronic music, it has been discovered that especially the emergence of the synthesizer and the personal computer played an important role in the progress of electronic music and its subgenres. Subsequently, the functions and characteristics of music in general and of electronic music in particular are analyzed. Based on an economic point of view, these days electronic music is particularly popular among young people and in the charts. Further, music is also used in the communications policy of marketing, e. g. in TV- and radio commercials as well as at the point of sale to influence the customers and to create product differentiation. With respect to brand personality, selected scientific approaches and their conceptual weaknesses in measuring are examined. In further consequence, the Brand Personality Scale of Aaker (1997) as well as criticism concerning its definition and its applicability across cultures and products is mentioned. The empirical study is conducted in the form of a quantitative questionnaire survey with two experimental- and control groups each. The evaluation of the collected data shows that Aakers scale could be reconstructed to a large extent. It also demonstrates that most results are consistent with the formulated hypotheses. Compared to the absence of a musical stimulus, calm music improves the evaluation of the brand personality and the dimensions “sincerity”, “excitement” and “sophistication”, whereas the use of exciting music improves the perception of the dimensions “excitement” and “ruggedness”.