Titelaufnahme

Titel
Die Beteiligung des anderen Elternteils an Obsorgeentscheidungen / Vorgelegt von Valentina Struska
Weitere Titel
The involvement of the other parent in child custody decision
Verfasser/ VerfasserinStruska, Valentina
Begutachter / BegutachterinHinteregger, Monika
ErschienenGraz, 25.11.2016
UmfangXXIV, 70 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-108547 Persistent Identifier (URN)
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Die Beteiligung des anderen Elternteils an Obsorgeentscheidungen [0.67 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit dem KindNamRÄG 2013 trat am 1.2.2013 im Familienrecht eine der größten Reformen der letzten Jahre in Kraft. Nunmehr soll das Kindeswohl im Gesetz ausführlicher umschrieben werden, um so eine Verbesserung für die Kinder herbeizuführen. Aber auch bei der Obsorge hat sich einiges getan. Der Vater kann nun auch gegen den Willen der Mutter die alleinige oder gemeinsame Obsorge erlangen. Ziel dieser Neuregelung ist, dass das Kind zu beiden Elternteilen ausreichenden Kontakt hat und zu diesen eine Beziehung aufbauen kann. Am Beginn dieser Arbeit wird dem Leser ein allgemeiner Einblick in die Obsorge gegeben, die Alleinobsorge und die gemeinsame Obsorge dargestellt und wie diese geändert werden kann. Die Diplomarbeit widmet sich auch dem Informations- und Äußerungsrecht. Hier wird aufgezeigt, inwieweit der Elternteil, welcher nicht mit der Obsorge betraut ist, über Angelegenheiten des Kindes informiert werden muss und ob dieser sich dazu äußern kann. Weiters wird auch darauf eingegangen, wann die Informations- und Äußerungsrechte erweitert werden bzw wann sie eingeschränkt oder entzogen werden bzw entfallen. Ebenfalls neu eingeführt wurde mit dem KindNamRÄG 2013 das Vertretungsrecht des anderen Elternteils. Dieses kommt dann zur Anwendung, wenn der obsorgebetraute Elternteil verhindert ist. Zuletzt wird noch die Frage behandelt, wie derartige Konflikte in Obsorge- und Kontaktrechtsverfahren am besten gelöst werden können. Zu diesem Zweck wurde ua eine Familiengerichtshilfe eingerichtet, welche die Gerichte entlasten soll und deren Aufgabe es ist eine einvernehmliche Lösung zwischen den Beteiligten auszuarbeiten. Aber auch eine verpflichtende Elternberatung wurde eingeführt, in welchen den Eltern vermittelt wird, wie sie in Trennungssituationen am besten mit dem Kind umgehen sollen.

Zusammenfassung (Englisch)

One of the biggest reforms in family law in recent years entered into force by “KindNamRÄG 2013” on 1.2.2013. Now, the childrens best interests should be described in more detail in the law so as to bring about an improvement for the children. But even with the child custody a lot has changed. The father can now get sole or joint custody even against the will of the mother. The aim of this new regulation is that the child has sufficient contact with both parents and can build a relationship with them. At the beginning of this work the reader can get a general insight into the custody, how the sole custody and joint custody is represented and how the child custody can be changed. The thesis is also dedicated to the right of information and comment. Here it is shown how the parent (who does not have child custody) must be informed about matters of the child and whether he can comment. Furthermore it is also received to when the information and statement rights are extended or when they will be limited or withdrawn or omitted. With the “KindNamRÄG 2013” also the right of representation of the parents was introduced. This will be used if the parent who has the sole custody is prevented. Finally the question of how conflicts are solved in child custody and contact rights will be answered. A family court assistance has been established for this purpose and it will work out a mutual solution between the parties. However, a parent mentoring was introduced, in which the parents will learn how to handle children in separate situations.