Titelaufnahme

Titel
ILA alias I LOVE ALL : Schamanismus im Kontext der zeitgenössischen Kunst / vorgelegt von Elisabeth Saubach BA
Weitere Titel
ILA alias I LOVE ALL : shamanism in the context of contemporary art
Verfasser/ VerfasserinSaubach, Elisabeth Maria
Begutachter / BegutachterinFlach, Sabine
ErschienenGraz, 2016
Umfang105 Blatt : Zusammenfassungen (2 Blatt) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-108531 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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ILA alias I LOVE ALL [2.59 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Masterthesis „ILA alias I LOVE ALL Schamanismus im Kontext der zeitgenössischen Kunst“ untersucht, inwieweit das Phänomen Schamanismus als Konnex zu spezifischen Werken des Künstlers ILA durch eine Analyse der dem Werk innewohnenden Referenzen nachzuweisen ist. Diese Hypothese wird über die Konzeption von drei Werkgruppen untersucht: „Die Werkzeuge des Schamanen das rituelle Objekt als Kunstwerk“ „Das inszenierte Ritual Fotografien einer Performance“ und „Das Ritual als Rauminszenierung und/oder performative Installation“. Zuallererst werden aber die Termini „Schamanismus“ und „Ritual“ geklärt, sowie ein kurzer Überblick über die Verbindung von Schamanismus und Kunst im Kontext postmoderner und zeitgenössischer Kunst gegeben. Das schamanische Ritual lässt sich dabei als in der Liminalität und im Übergangsritus verhaftet analysieren. Auf Basis einer materialikonographischen Analyse kann die Arbeit „Steckerl“ innerhalb der ersten Werkgruppe als neu interpretiertes rituelles Objekt, als Werkzeug des Schamanen, transferiert in den Kontext eines Kunstwerkes, analysiert werden.Bei der Arbeit „The world is what you think it is“ im Kontext der zweiten Werkgruppe, lassen sich schamanische Aspekte innerhalb der Performance und der Übertragung der Performance in eine Fotografieserie in erster Linie über den Titel beider analysieren, aber auch durch eine Untersuchung der Konzeption der Arbeit. In der dritten Werkgruppe wurde die Installation „Meet and Greet“ analysiert. Die performative Installation zeigt die Struktur des „Übergangsrituals“ als das für den/die BetrachterIn erfahrbare und lässt sich so als schamanischer Aspekt im Kontext dieses Werkes feststellen: Von der räumlichen Inszenierung über die Konfrontation des Betrachtenden mit den Wesenheiten oder „Sliders“ bis hin zum Kochen und gemeinsamen Essen mit dem Künstler und dem damit verbundenen neuen Eintritt in die Gesellschaft. S dass das Phänomen Schamanismus eine wesentliche Rolle in bestimmten Werken des Künstlers spielt: Zwischen Kunst, Wissenschaft und Spiritualität tanzt ILA über das Parkett der unendlichen Möglichkeiten.

Zusammenfassung (Englisch)

The Masters thesis “ILA alias I LOVE ALL Shamanism in the context of contemporary art” investigates in how far the phenomenon shamanism is a nexus to specific works of the artist ILA by analysis of the intrinsic references of the artwork. This hypothesis is examined by the conception of three groups of artworks: “The instruments of the shaman the ritualistic object as artwork”, “The staged ritual photographs of a performance” and “The ritual as staging of space and/or performative installation”. First of all the terms „shamanism“ and „ritual“ are clarified, and a short overview is given about the connection of shamanism and art in the context of postmodern and contemporary art. The shamanic ritual can be analysed as tied in liminality and in the specific “rites de passages”. Inside the first group of artworks the piece “Steckerl” can be analysed based on a material-iconographic exploration as a new interpreted ritualistic object, as instrument of the shaman transferred into the context of an artwork. In the context of the second group of artworks the piece „The world is what you think it is“ is analysed. The performance and the transmission of the performance into a series of photographs can be primarily analysed by the title of both, but also by an investigation of the concept of the artwork. In the third group of artworks the installation „Meet and Greet“ is examined. The performative installation refers to the structure of the “rites de passages” as an experience for the recipient. In this way a shamanic aspect of the artwork can be determined: from the staging of the space to a confrontation of the recipient with the so called “Sliders”, up to cooking and communal meal with the artist as a new admission into society. In this way it was possible to demonstrate that the phenomenon shamanism plays a significant role in specific artworks of the artist: between art, science and spirituality I the parquet of infinite possibilities.