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Title
Die Kommunikation zwischen den Abgabebehörden und Abgabepflichten im Zusammenhang mit der Zulässigkeit des E-Mail-Verkehrs in der BAO / Vorgelegt von Carmen Neuhold
Additional Titles
The communication between the authorities and taxpayers in relation to email traffic in the BAO
AuthorNeuhold, Carmen
CensorRitz, Christoph
PublishedGraz, 2016
DescriptionXIV, 78 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-108138 Persistent Identifier (URN)
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Die Kommunikation zwischen den Abgabebehörden und Abgabepflichten im Zusammenhang mit der Zulässigkeit des E-Mail-Verkehrs in der BAO [0.88 mb]
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Abstract (German)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Kommunikationsaustausch zwischen der Behörde und den Abgabepflichtigen. Eine Möglichkeit mit dem Finanzamt in Kontakt zu treten ist die Übermittlung eines Anbringens iSd BAO. Daher werden eingangs die Fragen geklärt, was ein Anbringen ist und welche Formen und Übertragungsarten dem Abgabepflichtigen zur Verfügung stehen. Weist ein Anbringen einen Mangel auf, hat die Abgabenbehörde zwingend einen Mängelbehebungsauftrag iSd § 85 Abs 2 BAO zu erteilen. Neben der Schriftlichkeit besteht für den Abgabepflichtigen die Möglichkeit sein Anbringen mündlich bei der Abgabenbehörde einzubringen, ua kann der Abgabepflichtige sein Anbringen mittels Telegramm, Fernkopierer, im Weg der automationsunterstützten Datenverarbeitung, sowie in jeder anderen technisch möglichen Weise einbringen, vorausgesetzt der BMF erlässt hierzu eine Verordnung. Damit nicht nur der Weg vom Abgabepflichtigen an die Abgabenbehörde dargestellt wird, soll auch der umgekehrte Weg betrachtet werden. Dabei wird auf die Erledigungen iSd §§ 92 BAO eingegangen. Der Fokus der Arbeit liegt hauptsächlich auf die Zulässigkeit des E-Mails, nicht nur in der BAO, sondern auch im AVG und im FinStrG. Ein Rechtsvergleich zu Deutschland soll zeigen, ob das E-Mail im deutschen Abgabenverfahren zulässig ist bzw wie das deutsche Recht das Problem löst, um schlussendlich darauf einzugehen, ob die Bestimmungen in der BAO novelliert werden sollen oder keine Notwendigkeit besteht etwas an der Gesetzeslage zu ändern. Der E-Mail-Verkehr wäre zeitgerechter als die Übermittlung mittels Telegramm, Fernschreiben und dem Telekopierer. Des Weiteren wird für die Übermittlung lediglich ein Computer, Smartphone etc mit Internetverbindung benötigt. FinanzOnline ist eine gute Alternative, jedoch nicht soweit ausgeprägt, dass Schriftstücke übermittelt werden können. Ebenso ist die Datenmenge begrenzt und PDF Dateien können bis dato nicht hochgeladen werden.

Abstract (English)

This paper deals with the communication between the tax authorities and the tax payers. One possibility to get in touch with the tax authorities is to send an petition according to BAO”. At first it will be clarified what an petition is and what possibilities the tax payer has to transmit his petition. If a petition is incomplete, the tax office has to issue an order to rectification of defects according to § 85 Abs 2 BAO”. Beside this possibility in written form the tax payer also has he possibility to place his petition by word of mouth or by telegram, fax, automatic data processing or any other technical possible way if the “BMF” legislates a regulation for this. In order that not only the way from the tax payer to the tax authorities is shown also the opposite way will be shown. For that matter the petition according to §§ 92 BAO will be handled. The focus of this paper lies mainly on the legitimacy of E-Mails, not only in the “BAO” but also in the “AVG” and in the “FinStrG”. A comparison to the law in Germany will show if E-Mails are permitted in the German hand in procedure and how the German law solves this problem, to find out if the regulations in the “BAO” should be amended or if there is no need to change the law. E-Mail transactions are more up to date then sending telegrams or faxes and only a computer, smartphone or any other device with internet access is needed. “FinanzOnline” is a good alternative, but at the moment not good enough to handle documents. Also the amount of data is limited and it is not possible to attach PDF files.