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Title
Selbstdarstellung von Orden in den elektronischen Medien (am Beispiel der Männerorden) / Christoph Fugger BSc. und Sarah Zwischenbrugger Bakk.rer.soc.oec.
Additional Titles
Self-Presentation of men's order in electronic media
AuthorFugger, Christoph ; Zwischenbrugger, Sarah
CensorRauch, Wolf
PublishedGraz, November 2016
DescriptionVII, 181 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Annotation
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Österreich / Katholizismus / Männerorden / Selbstdarstellung / Website / Rekrutierung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-108123 Persistent Identifier (URN)
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Selbstdarstellung von Orden in den elektronischen Medien (am Beispiel der Männerorden) [2.02 mb]
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Abstract (German)

In dieser Arbeit geht es um die Selbstdarstellung von europäischen katholischen Männerorden in den elektronischen Medien und die Nachwuchsproblematik, die seit geraumer Zeit in diesen Gemeinschaften herrscht. Während andere Beiträge hauptsächlich gesellschaftliche Entwicklungen für dieses Problem verantwortlich machen, greift die vorliegende Masterarbeit eine neue These diesbezüglich auf, die es in dieser Form bis jetzt noch nicht gab. Unsere Annahme lautet, dass junge Menschen heutzutage aufgrund ihres Technologieverständnisses ihr Kommunikations- und Informationsverhalten zunehmend auf digitale Medien verlagern. Besonders Websites dienen als erste Anlaufstelle zur Informations- und Kontaktaufnahme. Angehörige älterer Generationen, die in Ordensgemeinschaften die Mehrheit darstellen, messen dem Internetauftritt hingegen keinen so großen Stellenwert bei und pflegen eher persönliche Kontakte. Diese Diskrepanz könnte mitschuldig dafür sein, weshalb in Orden der Nachwuchs ausgeht. Um diese Aussage zu überprüfen, wurden sowohl empirische Befragungen mit Experten durchgeführt als auch die Internetauftritte ausgewählter Orden quantitativ sowie auch qualitativ ausgewertet. Dabei führt kein Weg daran vorbei, sich anzusehen, wie sich das Ordensleben heute und insbesondere im Untersuchungsraum Österreich gestaltet. Des Weiteren spielt auch die Einstellung der Orden gegenüber dem Medium Internet im Allgemeinen und in Bezug auf Nachwuchsrekrutierung eine wichtige Rolle. Erst wenn Ordensgemeinschaften sich der Bedeutung von elektronischen Medien bewusst sind, können sie diese zu ihrem Vorteil nutzen. Daraus ergibt sich wiederum, mit welcher Intensität Orden das Potenzial der elektronischen Medien ausschöpfen und inwieweit es ihnen gelingt, auch ihr Profil über dieses Medium nach außen zum Ausdruck zu bringen.

Abstract (English)

This master thesis deals with the Self-Presentation of catholic mens orders in electronic media as well as the decreasing number of members in those communities. In contrast to the majority of existing papers, which mainly make social developments responsible for the problem, this study introduces a new theory. According to our opinion, younger generations increasingly use digital media for communication and information-seeking. Especially web-sites play an important role in this process. Members of older generations, which represent the greater part in mens orders, are usually not aware of the importance of this media. Amongst others, this discrepancy may cause the decreasing numbers of members. In order to validate our theory, we conducted semi-structured, empirical interviews with experts. Also, quantitative and qualitative analyses of the websites of selected orders were performed. Therefore, it is necessary to look at the way of life in mens orders, especially in Austria. Moreover, the attitude of orders towards electronic media in general and especially as a tool for recruitment, plays an important role. Only if orders recognize the importance of elec-tronic media, they are able to take advantage of it. This also implies, how well orders make use of the potential of electronic media and further, how successful they are in expressing their unique profile to others.

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