Titelaufnahme

Titel
Sex sells. Race und class auch : Sexismen und andere Diskriminierungen in der österreichischen Werbung / vorgelegt von Nina Nestler
Weitere Titel
Sex sells. Race and class too? Sexisms and other forms of discriminations in Austrian advertising
Verfasser/ VerfasserinNestler, Nina
Begutachter / BegutachterinSchmidlechner-Lienhart, Karin Maria
ErschienenGraz, November 2016
Umfang107 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Werbung / Sexismus
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-108056 Persistent Identifier (URN)
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Sex sells. Race und class auch [1.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die sexistische Repräsentation von Geschlechtern in der Werbung beschäftigt Feminist_innen und Aktivist_innen schon seit geraumer Zeit. Debatten über ein Verbot von sexistischer Werbung lassen sich in medialen Diskursen zwar auffinden, sie beziehen aber selten andere als das Geschlecht betreffende Diskriminierungen mit ein. Die vorliegende Arbeit untersucht daher einerseits, ob ein derartiges Verbot von sexistischer Werbung in Österreich überhaupt notwendig ist und andererseits, ob Sexismen als einzige Form von Diskriminierungen innerhalb der österreichischen Werbelandschaft auszumachen sind. Intersektionalitätskonzepte machen deutlich, dass Geschlecht auch in der Relation zu anderen Diskriminierungskategorien betrachtet werden sollte, daher eruiert die vorliegende Arbeit ebenfalls, inwieweit Sexismen in der Werbung mit anderen Kategorien intersektional verschränkt sind. Für diese Arbeit wurden die Bewertungen der Grazer Watchgroup sowie der Werbewatchgroup Wien (aus den Jahren 2013 und 2015) auf intersektionale Aspekte hin analysiert. Ergänzende Interviews mit Expertinnen gaben Aufschluss über ein mögliches Verbot sexistischer Werbung sowie weitere vertiefende Einblicke in (intersektionale) Diskriminierungen in der österreichischen Werbelandschaft.

Zusammenfassung (Englisch)

Sexist portrayals of women and men in advertising have been criticized by feminists and activists for a long time. It thus comes as no surprise that the prohibition of sexist advertising is the subject of heated debates within Austrian media discourses. However, discrimination based on categories other than gender is rarely addressed. Against this background, the present master thesis examines the following questions: First, is a prohibition of sexist advertising necessary at all? Second, is sexism the only form of discrimination to be found in Austrian advertising? The concepts of intersectionality illustrate that gender should be considered in relation to other categories of discrimination such as race and class. It is for this reason that the present work sets out to determine if and how actual manifestations of sexism in advertising co-occur intersectionally with other categories of discrimination. To achieve this, assessments of both the Grazer Watchgroup as well as the Werbewatchgroup Wien (pertaining to the years 2013 and 2015) were analyzed in terms of intersections contained in advertisements. Supplementary interviews with experts provided insight on a possible ban of sexist advertising and furthered understanding of (intersectional) discriminations within the Austrian advertising system.