Titelaufnahme

Titel
Interesse und Motivation an Weiterbildung im ländlichen Raum : eine quantitative Studie über das Weiterbildungsverhalten von Erwachsenen am Beispiel der Gemeinde Hollenstein/Ybbs (NÖ) / vorgelegt von Michaela Riegler, Bakk.phil.
Weitere Titel
Interest in and motivation to non-professional adult education in rural areas : a quantitative study on adult education behavior with focus on the community of Hollenstein/Ybbs in Lower Austria
Verfasser/ VerfasserinRiegler, Michaela
Begutachter / BegutachterinMikula, Regina
ErschienenGraz, 2016
Umfang146 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blatt) + 1 CD-ROM ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Ländlicher Raum / Erwachsener / Weiterbildung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-108037 Persistent Identifier (URN)
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Interesse und Motivation an Weiterbildung im ländlichen Raum [6.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Interesse und der Motivation an außerberuflicher Weiterbildung im ländlichen Raum auseinander. Hierfür wurde in der niederösterreichischen Beispielgemeinde Hollenstein an der Ybbs eine quantitative Studie zum Weiterbildungsverhalten von Erwachsenen durchgeführt. Es wird davon ausgegangen, dass die peripheren Lagen ländlicher Regionen strukturelle Nachteile für BewohnerInnen in Bezug auf die Teilnahme an außerberuflicher Weiterbildung mit sich bringen. Diese Arbeit gliedert sich in einen theoretischen und einen empirischen Teil. Der theoretische Teil behandelt die Trends in der Weiterbildung sowie die Weiterbildung im ländlichen Raum, die Genese von Interesse sowie Informationen zu Weiterbildungsmotivation und -motiven. Intrinsische Motivationstheorien wie die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan sowie die Theorie des flow von Csikszentmihalyi werden begutachtet. Es wird zudem ein Überblick über die Themen E-Learning und Bildungsmarketing geboten. Die durchgeführte Befragung zeigt, dass auf Grund der peripheren Lage der Gemeinde Hollenstein an der Ybbs und der eher geringeren Bereitschaft zu längeren Anfahrten zu Bildungsveranstaltungen sowie der Unzufriedenheit mit dem Bildungsangebot in der Gemeinde, ein größeres Bildungsangebot vor Ort wünschenswert ist. Da dies allerdings schwer umsetzbar ist, sollte die Forcierung von E-Learning-Settings als Ergänzung zum regionalen Angebot nicht nur überlegt, sondern auch umgesetzt werden. Besonders auch deshalb, weil bereits fast die Hälfte der Befragten vor allem Menschen mit höherem Bildungsabschluss E-Learning bewusst als Wissensaneignung nutzen und noch mehr Personen E-Learning als informelle bzw. akzidentielle Lernmöglichkeit unbewusst in Anspruch nehmen. Um den digital divide entgegenzuwirken, wäre es notwendig Menschen mit Problemen im Umgang mit elektronischen Medien Hilfe anzubieten und Möglichkeiten zur Übung zu schaffen.

Zusammenfassung (Englisch)

The following work deals primarily with the interest and motivation of non-professional adult education in rural areas. Therefore, a quantitative study on adult education behaviour was carried out in the village of Hollenstein/Ybbs, situated in Lower Austria. Due to peripheral location of rural areas, it is assumed that residents of rural areas have to fight with structural disadvantages regarding the possibility of joining non-professional trainings. This work is divided into a theoretical and empirical part, where trends and problems of adult education - especially on the country side - are discussed. Examining adult education, the development of interests and motivation are important influences to be considered, especially the self-determination theory of Deci and Ryan and the flow theory of Csikszentmihalyi are worth an insight. There will also be found an overview of e-learning-settings and marketing of adult education. The carried out survey shows that due to the peripheral location and low readiness to drive further for visiting a non-professional training or course as well as the discontent of the local adult education possibilities, a wider offer of further trainings for adults is recommended, but of course not possible to implement. According to the results, it would be great to focus on e-learning-methods. Residents with higher education qualifications are using e-learning more often than residents with lower education qualifications. Many people are not aware of the fact that they are using e-learning-tools as they are not conscious about it. In order to fight against the digital divide, it is necessary to help people with problems on electronic devices and offer possibilities for training.