Titelaufnahme

Titel
Hedonische Immobilienbewertung : eine hedonische Analyse des Grazer Markts für Eigentumswohnungen / Julius Stöger
Weitere Titel
The hedonic evaluation approach - A hedonic analysis of the condominium market in Graz
Verfasser/ VerfasserinStöger, Julius
Begutachter / BegutachterinFischer, Edwin
ErschienenGraz, 2016
Umfangv, 84 Seiten : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-107978 Persistent Identifier (URN)
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Hedonische Immobilienbewertung [2.38 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Immobilien unterscheiden sich vor allem durch ihre Heterogenität und seltene Handels-frequenz von anderen Anlageobjekten, was ihre Bewertung zu einem schwierigen Un-terfangen macht. Wegen der großen Schwächen traditioneller Bewertungsverfahren (Vergleichswert-, Ertragswert-, Sachwertverfahren, Discounted-Cash-Flow-Verfahren und Residualwertverfahren) wendet sich die Forschung immer stärker der hedonischen Bewertungsmethode zu. Dabei wird eine Immobilie in ihre Eigenschaften aufgespalten und jede Eigenschaftsausprägung mit ihrem jeweiligen Preis dem hedonischen Preis multipliziert. Durch Summation errechnet sich der Gesamtpreis des zu bewertenden Objekts. Die hedonischen Preise werden dabei aus Marktdaten geschätzt.Ziel dieser Masterarbeit ist die Entwicklung eines hedonischen Modells für Grazer Ei-gentumswohnungen aus den Jahren 2014 und 2015. Das Modell soll die Schätzung des Kaufpreises einer Eigentumswohnung anhand ihrer Eigenschaften, sowie die Bezifferung hedonischer Preise für diverse Wohnungsattribute ermöglichen. Die Schätzung der hedonischen Preise erfolgt dabei anhand von Angebotsdaten mithilfe einer multiplen Regression, die unter Verwendung des Statistikprogramms STATA erfolgt.Bevor das entwickelte hedonische Modell vorgestellt und analysiert wird, werden die traditionellen Verfahren der Immobilienbewertung einer kritischen Betrachtung unter-zogen, und die Theorie der hedonischen Immobilienbewertung wird dargelegt. Diese Arbeit zeigt, dass anhand der zur Verfügung stehenden Daten zwei gute Modelle entwi-ckelt werden konnten: Eines für Grazer Eigentumswohnungen zum Kauf und eines für Grazer Mietwohnungen.Trotzdem muss noch einiges getan werden, bevor sich das hedonische Verfahren durch-setzen kann. Von höchster Wichtigkeit werden dabei Fortschritte bei der Datensamm-lung sein, um die lückenhafte Datenbasis in Österreich zu vervollständigen.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to their heterogeneity and rare moments of trade, properties differ from other in-vestment goods, which makes it hard to determine their value. Because traditional valu-ation methods have several weaknesses, research is turning more and more towards the hedonic evaluation approach. This method looks at the attributes of a property. Given the price of each attribute the hedonic price, the value of a property is obtained by multiplying each quantity of attribute with the corresponding hedonic price followed by summing up. For this purpose the hedonic prices are estimated on basis of market data.The goal of this master thesis is the development of a hedonic pricing model for con-dominiums in Graz for the years 2014 and 2015. The model should be able to predict values of condominiums based on their attributes. It also should be able to present he-donic prices for several attributes. For the estimation of the hedonic prices, real market data is used and a multiple regression is conducted using the statistical software tool STATA.Before the hedonic model is introduced and analysed, the traditional valuation methods are criticised and the theory of the hedonic evaluation approach is expounded. This the-sis shows, that two good fitting models were developed on basis of the given market data for Graz: One for condominiums and one for rental flats.Nevertheless, there is still a lot to do to ensure the success of the hedonic evaluation approach among practitioners. The main point will be the progress of data collection, especially to close the data gap in Austria.