Titelaufnahme

Titel
Die Beziehung zwischen habitueller körperlicher Aktivität und den affektiven und kognitiven Komponenten von subjektivem Wohlbefinden / vorgelegt von Romana Schein, BSc
Weitere Titel
The relationship between habitual physical activity and the affective and cognitive components of subjective well-being
Verfasser/ VerfasserinSchein, Romana Andrea
Begutachter / BegutachterinSchwerdtfeger, Andreas
ErschienenGraz, November 2016
Umfang98 Blätter
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Wohlbefinden / Körperliche Aktivität
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-107942 Persistent Identifier (URN)
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Die Beziehung zwischen habitueller körperlicher Aktivität und den affektiven und kognitiven Komponenten von subjektivem Wohlbefinden [1.9 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund. Über den Zusammenhang zwischen subjektivem Wohlbefinden und körperlicher Aktivität existieren bereits einige Studien. Bei der Mehrheit kamen dabei entweder Sportinterventionen zum Einsatz oder die körperliche Aktivität wurde anhand von Fragebögen erhoben. Das Ziel der vorliegenden Studie bestand darin, die Beziehung zwischen positivem Affekt, negativem Affekt sowie Lebenszufriedenheit und objektiv erhobener habitueller körperlicher Aktivität zu untersuchen. Methode. Die Stichprobe setzte sich aus 79 Personen, davon 42 Frauen und 37 Männer, im Alter zwischen 18 und 33 Jahren zusammen. Der positive und der negative Affekt wurden mit der „Positive and negative affect schedule“ (PANAS; Watson, Clark & Tellegen, 1988) erfasst. Zur Erhebung der Lebenszufriedenheit wurde der „Fragebogen zur Lebenszufriedenheit“ herangezogen (FLZ; Fahrenberg, Myrtek, Schumacher & Brähler, 2000). Die Messung der habituellen körperlichen Aktivität erfolgte anhand von Beschleunigungssensoren (ActiGraph GT3X+) an fünf aufeinanderfolgenden Tagen, davon drei Wochentage und ein ganzes Wochenende. Ergebnisse. Es zeigte sich eine Tendenz für einen positiven Zusammenhang zwischen dem positiven Affekt und der habituellen körperlichen Aktivität. Des Weiteren zeigte sich ein signifikanter moderater positiver Zusammenhang zwischen der habituellen körperlichen Aktivität und der Lebenszufriedenheit. Überdies konnte ein signifikanter positiver Zusammenhang zwischen Alter und dem positiven Affekt und ein signifikanter negativer Zusammenhang zwischen Alter und dem negativen Affekt beobachtet werden. Kein Zusammenhang konnte zwischen dem negativen Affekt und der habituellen körperlichen Aktivität nachgewiesen werden. Schlussfolgerung. Die vorliegende Studie liefert Hinweise dafür, dass habituelle körperliche Aktivität positiv mit positivem Affekt und Lebenszufriedenheit assoziiert sein könnte. Um diese Befunde zu festigen bzw. deren Wirkrichtung klären zu können bedarf es weiterer Studien.

Zusammenfassung (Englisch)

Background. Previous studies examined the association between physical activity and subjective well-being. Most of these studies used exercise-interventions or assessed physical activity using questionnaires. The aim of this study was to examine the relationship between positive affect, negative affect, life satisfaction and objectively measured habitual physical activity. Methods. The sample consisted of 79 individuals, 42 female and 37 male, aged between 18 and 33 years. Positive and negative affect were measured with the “Positive and negative affect schedule“ (PANAS; Watson, Clark & Tellegen, 1988). Life satisfaction was assessed using the German questionnaire „Fragebogen zur Lebenszufriedenheit“ (FLZ; Fahrenberg, Myrtek, Schumacher & Brähler, 2000). Habitual physical activity was recorded with accelerometers (ActiGraph GT3X+) across five days (i.e., three weekdays and a whole weekend). Results. There was a tendency toward a positive association between positive affect and habitual physical activity. Furthermore there was a significant moderate positive association between habitual physical activity and life satisfaction. In addition there was a significant positive association between age and positive affect and a significant negative association between age and negative affect. A relationship between negative affect and habitual physical activity could not be found. Conclusion. The results suggest that there could be a positive association between habitual physical activity and positive affect as well as life satisfaction. Further studies are needed to support these findings and to clarify the causality of these effects.

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