Titelaufnahme

Titel
Erwartungshaltungen im Rahmen von Expatriierung und Repatriierung division : eine Analyse von psychologischen Verträgen am Fallbeispiel der voestalpine steel division / Markus Sams, BSc
Weitere Titel
Expactations within expatriation and repatriation : an analysis of psychological contracts using the example of voestalpine steel division
Verfasser/ VerfasserinSams, Markus
Begutachter / BegutachterinOrtlieb, Renate
ErschienenGraz, November 2016
Umfang129 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustration
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)voestalpine AG / Auslandstätigkeit / Erwartung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-107897 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Erwartungshaltungen im Rahmen von Expatriierung und Repatriierung division [3.89 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Durch die zunehmende Globalisierung der Weltwirtschaft und der damit verbun- denen grenzüberschreitenden Tätigkeiten werden immer mehr MitarbeiterInnen ins Ausland entsendet und später in die Heimatorganisation sowie im Heimatland wiedereingegliedert. Solche Auslandsentsendungen werden aufgrund von ver- schiedenen Motiven von Organisationen durchgeführt sowie von MitarbeiterInnen eingegangen. Im Rahmen dieser Expatriierungs- und Repatriierungsvorgänge ent- stehen auf Seiten der Organisation sowie auch auf Seiten der Expatria- tes/Repatriates gewisse Erwartungshaltungen. Diese sind meist subjektiver Natur und entstehen unter anderem durch schriftliche oder mündliche Kommunikation. Jene Leistungserwartungen werden vor dem theoretischen Hintergrund des soge- nannten psychologischen Vertrages hinsichtlich einer Erfüllung oder Nichterfül- lung analysiert. Die durch eine Nichterfüllung entstehenden Reaktionen nehmen entweder eine konstruktive oder destruktive Art und Weise an. Organisationen oder MitarbeiterInnen können sich des Weiteren gegenüber ihrem Vertragspartner offen oder verdeckt verhalten. Wird der psychologische Vertrag innerhalb der Ar- beitgeber-Arbeitnehmer-Beziehung erfüllt oder nicht erfüllt, kann dies positive sowie negative Folgen mit sich bringen. Am Fallbeispiel der voestalpine steel di- vision kommt es zu einer detaillierten Auseinandersetzung mit dem psychologi- schen Vertrag im Rahmen von Expatriierung und Repatriierung. Diese empirische Analyse deckt einige Problemstellungen auf, welche sich auf die verschiedenen Erwartungshaltungen bei Expatriierung und Repatriierung beziehen. Dabei zeigt sich, dass es des Öfteren zu einem Bruch des psychologischen Vertrages kommt. Dies geschieht entweder durch die Organisation oder durch die Expatria- tes/Repatriates. Auch wenn festgestellt werden konnte, dass es bei einer Nichter- füllung meist zu einer konstruktiven Reaktion auf beiden Seiten kommt, wird trotzdem bei keiner Verbesserung der Situation ein negatives Folgeverhalten in Betracht gezogen oder sogar durchgeführt.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to the increasing globalization of the world economy and the associated cross-border related activities, more and more employees are send to expatriation and repatriation. In these operations arise certain expectations on the side of the organisation as well as on the side of the employees. These assumptions are very subjective and result for example out of written or oral communication. Against the theoretical background of the so-called psychological contract the expactations are analyzed with regard to a fulfillment or non-fulfillment. The reactions resulting from a non-fulfillment are either of a constructive or destructive nature. Organizations or employees may also behave openly or covertly against their contractual partner. If the psychological contract is fulfilled or not fulfilled within the employer-employee relationship, this may have positive as well as negative consequences. The case study of the voestalpine steel division reveals a detailed examination of the psychological contract in the context of expatriation and repatriation. This empirical analysis shows some problems that relate to the different expectations concerning expatriation and repatriation. It turns out that there is often a break in the psychological contract. This is done either by the organization or by the expatriates/repatriates. Even if it could be established that, in the case of a non-fulfillment, there is usually a constructive reaction on both sides, a negative follow-up behavior is still considered or even carried out if the situation is not improved.