Titelaufnahme

Titel
Verwendung von biotinylierten Liposomen zur Identifizierung von zytosolischen Proteinen, welche an Phosphatidylcholin binden / vorgelegt von Anja Jöbstl
Weitere Titel
Usage of biotinylated liposomes for identifying cytosolic proteins, that bind to phosphatidylcholine
Verfasser/ VerfasserinJöbstl, Anja
Begutachter / BegutachterinBochkov, Valery
ErschienenGraz, 2016
Umfangvi, 96 Blätter : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Phospholipidmembran / Proteine / Lipide
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-107889 Persistent Identifier (URN)
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Verwendung von biotinylierten Liposomen zur Identifizierung von zytosolischen Proteinen, welche an Phosphatidylcholin binden [4.12 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Zellmembran besteht aus einer Phospholipiddoppelschicht. Einige der in der Zelle vorkommenden zytosolischen Proteine interagieren mit den Phospholipiden der Membran. Diese Protein-Lipid-Interaktionen sind von grundlegender Bedeutung für eine Vielzahl von biologischen Prozessen. Phospholipide mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren können oxidiert werden, wodurch unterschiedliche reaktive Produkte entstehen. Oxidierte Phospholipide können einerseits die Ursache verschiedener Erkrankungen sein, haben andererseits aber auch protektive Wirkungen. In beiden Fällen spielen Interaktionen zwischen Lipiden und Proteinen eine wichtige Rolle. Um diese zahlreichen biologischen Prozesse zu verstehen, ist es wichtig, phospholipidbindende Proteine zu identifizieren. Liposomen können als Modelle für Zellmembranen dienen, welche es erlauben, Protein-Phospholipid-Interaktionen zu untersuchen.Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine Methode entwickelt, mit welcher biotinylierte Liposomen mit Phosphatidylcholin bzw. oxidiertem Phosphatidylcholin generiert werden konnten. Die lipidbindenden Proteine konnten mit einem Pulldown Assay mit Streptavidin Sepharose Beads isoliert und mittels SDS-PAGE und Silver Stain analysiert werden. Ausgewählte Proteinbanden wurden mittels LC-MS/MS analysiert. Durch dieses Verfahren konnten eine Reihe an Proteinen identifiziert werden, welche mit Phosphatidylcholin interagieren.

Zusammenfassung (Englisch)

The cell membrane consists of a phospholipid bilayer. Several of cytosolic proteins from the cell interact with the phospholipids of the membrane. Those protein-lipid-interactions contribute to numerous biological processes. Phospholipids with polyunsaturated fatty acids can be oxidized resulting in a large variety of reactive products. On the one hand, oxidized phospholipids might cause various diseases, but on the other hand, they can also have protective effects. In either case the interactions between lipids and proteins play a major role. To better understand biological processes mediated by protein-lipid-interactions, identification of phospholipid-binding proteins is an important task. Liposomes can act as models of cell membranes which allow to investigate protein-phospholipid-interactions.During this project, a method to generate biotinylated liposomes with phosphatidylcholine and oxidized phosphatidylcholine was developed. The lipid-binding proteins were isolated using a pulldown assay with streptavidin Sepharose beads and analyzed using SDS-PAGE and silver stain. Using LC-MS/MS, selected protein-spots were sequenced. With this method plenty of proteins were identified, that interact with phosphatidylcholine.

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