Titelaufnahme

Titel
Erwachen : Versuch über ein leibzeitliches Übergangsphänomen / eingereicht von Anna Maria König
Weitere Titel
Awakening. Attempt on a transitional bodytime-phenomenon.
Verfasser/ VerfasserinKönig, Anna Maria
Begutachter / BegutachterinEsterbauer, Reinhold
ErschienenGraz, 2016
Umfang114 Blätter
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Aufwachen / Bewusstsein
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-107833 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Erwachen [0.65 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich der phänomenologischen Erschließung eines kaum behandelten Alltagsphänomens: dem Erwachen aus dem Schlaf. Ausgangspunkt der Überlegungen bildet Husserls These, dass Erwachen vor allem eine qualitative Veränderung der Bewusstseinskontinuität bedeute. Daher liegt der Fokus zum einen auf der Untersuchung des Wieder-Anhebens von Zeit konstituierenden Bewusstseinsakten im Erwachen. Zum anderen wird der zentralen These nachgegangen, dass dem Leib eine wesentliche Rolle sowohl im Wach- und Schlafzustand als auch in den jeweiligen Übergängen von Einschlafen und Erwachen zukommt. Diese Ausführungen eröffnen die Einsicht, dass neben der Bewusstseinszeit eine „Leibzeit“ anzunehmen ist, die für das Erwachen maßgeblich ist. Deren Beschreibung bildet einen weiteren Schwerpunkt dieser Arbeit. Ihre Thematisierung umfasst sowohl die Erschließung leiblicher Zeitekstasen als auch ihre Bedeutung in Bezug auf Grenzphänomene des Bewusstseins wie das des Erwachens aus dem Schlaf.

Zusammenfassung (Englisch)

The present thesis examines the phenomenological exploitation of a relatively unexplored everyday phenomenon: awakening from sleep. Initial considerations are inspired by Husserls thesis that awakening primarily means a qualitative transformation of the continuity of consciousness. On the one hand, the focus lies in the analysis of the “rising-up-again” of time-constituting acts of consciousness upon awakening. On the other hand, the central thesis concerns both unconscious and lucid conditions as well as the transitional conditions of falling asleep and awakening, where the lived body plays a crucial role. These explanations raise awareness of the idea that, besides the temporality of consciousness, a “bodytime” has to be assumed. This forms another focus of this thesis. Its characterization includes both the exploitation of the ecstasies of bodytime as well as their relevance in matters of borderline-phenomena such as awakening from sleep.