Titelaufnahme

Titel
Strukturelle Probleme der Mindestsicherung im Bundesländervergleich / von Philipp Wurm
Weitere Titel
A comparative study of structural problems of the needs-based minimum benefit system at Austrian federal state level
Verfasser/ VerfasserinWurm, Philipp Amadeus
Begutachter / BegutachterinLöschnigg, Günther
ErschienenGraz, Oktober 2016
UmfangVIII, 89 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Bundesland / Sozialhilfe
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-107800 Persistent Identifier (URN)
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Strukturelle Probleme der Mindestsicherung im Bundesländervergleich [1.81 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Grundlegendes Ziel meiner Diplomarbeit ist es, die strukturellen Probleme der Bedarfsorientierten Mindestsicherung innerhalb Österreichs aufzuzeigen. Aufgrund des Kompetenztatbestands „Armenwesen“, wonach der Bund die Gesetzgebung und das jeweilige Land die Vollziehung innehat, entstand die „Vereinbarung zwischen dem Bund und Land gem Art 15a B-VG über eine bundesweite Mindestsicherung“. Sie trat mit 1.September.2010 in Kraft und ersetzte die „Sozialhilfe alt“, die bereits zuvor als Fürsorgeleistung galt. In der folgenden Arbeit werde ich einen Überblick über die Gesetzesbestimmungen der verschiedenen Bereiche der Mindestsicherung, wie unter anderem der Grundsätze, Anspruchsvoraussetzungen, Leistungen und Ausgaben geben, um auch etwaige strukturelle Probleme hinsichtlich der Unterschiede in den einzelnen Landesgesetzen zu erläutern. Dabei werde ich auch die diesbezüglich rechtlich relevanten Bestimmungen (wie Kompetenz, Rechtsgrundlagen) sowohl aus unionsrechtlicher als auch aus verfassungsrechtlicher Sicht gewähren, um aufzuzeigen, wo die strukturellen Probleme ihren Ursprung haben.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this diploma thesis is to discuss the structural problems regarding the minimum income system in Austria. Based on the competence “Armenwesen”, poor relief, according to which the federal government holds the legislation and the individual federal state holds the execution of the laws, Art 15a of the B-VG, an agreement between the state and its federal provinces on a State-Level Minimum Benefit System, was introduced. This system came into force on December 1, 2010 and replaced “Sozialhilfe alt”, “Social Welfare System old”, which served as a welfare payment.In my diploma thesis I give an insight into the various fields of the State-Level Minimum Benefit System, among them the principles, eligibility criteria, benefits and expenses, with the aim to illustrate possible structural problems with regard to differences in the individual provincial laws. In this context I furthermore provide an insight into the corresponding legally relevant regulations like competence and legal bases, both from the point of EU law and constitutional law, to illustrate where the structural problems originate from.