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Title
Der Bildnisschutz im Rahmen der Verdachtsberichterstattung / vorgelegt von Alexandra Eder
Additional Titles
The protection of one's own image against mass media reporting about suspects
AuthorEder, Alexandra
CensorKissich, Susanne
PublishedGraz, Oktober 2016
DescriptionVII, 74 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Österreich / Bildnisschutz / Urheberrecht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-107732 Persistent Identifier (URN)
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Der Bildnisschutz im Rahmen der Verdachtsberichterstattung [0.39 mb]
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Abstract (German)

In den Medien wird fast täglich über kriminelle Verhaltensweisen von mehr oder weniger bekannten Personen berichtet. In den meisten Fällen setzt die Berichterstattung bereits dann ein, wenn lediglich ein Verdacht besteht. Dabei werden häufig auch Bildnisse, auf denen die verdächtige Person erkennbar ist, veröffentlicht. Gerade im Bereich der Verdachtsberichterstattung geschehen immer wieder schwerwiegende Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte von diesen Personen. Gleichzeitig kann aber nicht übersehen werden, dass die Öffentlichkeit über strafbare Handlungen informiert werden möchte. Zudem zieht der Großteil der Bevölkerung die bildliche Darstellung, insbesondere auch die Abbildung der verdächtigen Person, einer bloßen Wortberichterstattung vor. Die nachfolgende wissenschaftliche Arbeit behandelt diese Problematik. Zunächst wird der Bildnisschutz nach § 78 UrhG erläutert. Dabei werden die einzelnen Tatbestandsmerkmale dieser Bestimmung und deren Bedeutung für die Verdachtsberichterstattung, insbesondere auch der Wandel der Rsp, erörtert. Das darauffolgende Kapitel beschäftigt sich mit dem medienrechtlichen Bildnisschutz nach § 7a MedienG. Im selben Kapitel wird auch das Problem eines dauerhaft abrufbaren Bildberichts in einem Online-Zeitungsarchiv behandelt. Sodann wird der Schutz der Unschuldsvermutung nach § 7b MedienG und dessen Zusammenhang mit dem Bildnisschutz im Rahmen der Verdachtsberichterstattung erörtert. Darauf folgt eine umfassende Darstellung des Entschädigungssystems. Hierbei werden zunächst die Ansprüche nach § 78 UrhG und jene nach den §§ 7a und 7b MedienG behandelt und sodann wird auf deren Verhältnis zueinander eingegangen. Im nächsten Kapitel wird der Entwurf einer MedienG-Novelle 2009 vorgestellt und die wichtigsten Änderungen kritisch beleuchtet. Abschließend enthält diese Diplomarbeit eine zusammenfassende Bewertung.

Abstract (English)

The media report almost daily about criminal behaviour patterns on more or less famous personalities. In these first reports the suspects name and also a picture, in which the suspisious person is recognizable, are published at a time when the crime suspect is not proven guilty yet. Publishing the identity of a suspect at the stage of crime investigation represents a major intervention in the privacy personality rights. On the other hand, the public wants to be informed about criminal acts and prefers pictorial reporting, above all a picture of the suspect to mere verbal reporting. The following thesis deals with this controversial issue. First, the rights to protection of personal privacy in terms of portrait protection according to §78 UrhG are explained. It deals with the single fact of the matter signs of this regulation and their meaning referring to press reporting on criminal cases, putting the emphasis on the change of the administration of justice. The next chapter deals with the medias legal responsibilities according to § 7a MedienG. This chapter also adresses the issue of archived and permanently retrievable images in online newspaper archives. Then the assumption of innocence according to § 7b MedienG is dealt with, in connection with portrait protection and also in relation to how crime suspicions are reported. The following chapter then is about a comprehensive description of the compensation scheme. The claims are dealt with under § 78 UrhG as well as §§ 7a and 7b MedienG and how they are related to each other. In the next chapter the draft of the MedienG amendment 2009 is provided and the key changes are critically highlighted. Finally, this thesis concludes with a comprising assessment.

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