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Title
Quantitative Easing in Japan, in den U.S.A. und in der Eurozone : Darstellung der unterschiedlichen Wirkungsweisen und Effekte auf die Realwirtschaft / Martin Edler, Bakk.
Additional Titles
Quantitative Easing in Japan, in the U.S.A. and in the Eurozone - Representation of the different modes of action and effects on the real economy
AuthorEdler, Martin
Censor2016-11
Thesis advisorFischer, Edwin
PublishedGraz, 2016
DescriptionV, 80 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Japan / USA / Eurozone / Geldpolitik
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-107342 Persistent Identifier (URN)
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Quantitative Easing in Japan, in den U.S.A. und in der Eurozone [1.71 mb]
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Reference
Abstract (German)

Mit vorliegender Masterarbeit wird die Wirkung von bedeutenden Quantitative Easing-Programmen (QE) in Japan, in den U.S.A. und in der Eurozone untersucht. Da QE ein Werkzeug der Zentralbanken ist, wird eingangs auf das System der Zentralbanken und deren geldpolitische Instrumente eingegangen. Im Anschluss daran gilt es die grundsätzlichen Zusammenhänge zwischen Geldpolitik und wirtschaftlichen Indikatoren darzustellen sowie wichtige Wirkungskanäle der monetären Lockerung zu identifizieren. Im Hauptteil der Arbeit werden die einzelnen QE-Programme der BoJ, Fed und EZB herausgearbeitet und einer kritischen Würdigung unterzogen. Dabei erläutert der Autor, ob QE in den betrachteten Wirtschaftsräumen positive Effekte nach sich gezogen hat und falls ja, welche Maßnahmen sich als besonders wirksam herausgestellt haben. Die Beurteilung der einzelnen Programme erfolgt durch eine Gegenüberstellung relevanter Studien. Diese werden einerseits auf Effizienz und andererseits auf Kongruenz überprüft. Gemäß Historie wird zunächst auf Japan (erstes Programm im Jahr 2001), dann auf die U.S.A (erstes Programm 2008) und abschließend auf die Eurozone eingegangen. Bestimmte Wirkungskanäle wie der Informationskanal bescheinigen der monetären Lockerung zwar eine positive Beeinflussung des Wirtschaftswachstums und der Inflationsraten, die untersuchten Studien können aber nicht beweisen, dass QE die Realwirtschaft nachhaltig belebt, was auch die in dieser Arbeit dargestellten Wirtschaftsdaten der letzten Jahre zeigen. So kann sich beispielsweise Japan nach wie vor nicht aus seiner Deflationsspirale befreien und in der heterogenen Eurozone kann eine stabilisierende Wirkung auch nur in einzelnen Staaten festgestellt werden. Es gibt in den untersuchten Wirtschaftsregionen zwar immer wieder kurzzeitige Erholungstendenzen, welche aber nicht eindeutig der monetären Lockerung zugeordnet werden können.

Abstract (English)

This Master Thesis examines the effects of Quantitative Easing (QE) in Japan, the United States and the Euro Zone. As Quantitative Easing is an instrument used by central banks, the thesis begins in explaining the system of central banks and their monetary policy. Furthermore the connection between economic indicators and monetary policy is demonstrated. Major effects of QE are also being identified. Within the main part of the thesis, the programs of the BoJ, the Fed and the ECB are explained and critically analyzed. The author shows, if QE-Programs bring along positive effects within the mentioned economic areas and if so, which measures have been identified to be highly effective. Comparing relevant studies within this field supports to evaluate each program. These studies are confirmed by efficiency on the one hand, and congruence on the other hand. According to history, first Japan (first program in 2001), then the United States (first program in 2008) and finally the Euro Zone are examined. Specific effects like the information channel demonstrate a positive influence on economic growth and inflation rates. The analyzed studies nevertheless cannot prove that QE is sustainably supporting the real economy. This is also shown by the used economic data of the last years within this thesis. Therefore for example, Japan is not able to free itself from the deflation spiral, and the heterogeneous Euro Zone can demonstrate a stabilizing effect only within some few states. In some investigated economic regions a short-term tendency for relaxation can be identified, but i cannot be clearly linked to Quantitative Easing.

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