Titelaufnahme

Titel
Legal issues and consequences in international law in the context of the observer status of Palestine in the United Nations / vorgelegt von Verena Magdics
Verfasser/ VerfasserinMagdics, Verena
Begutachter / BegutachterinKarimi-Schmidt, Yvonne
ErschienenGraz, September 2016
Umfang88 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterPalästina / Vereinte Nationen
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-107299 Persistent Identifier (URN)
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Legal issues and consequences in international law in the context of the observer status of Palestine in the United Nations [1.69 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Beziehung zwischen Palästina und den Vereinten Nationen kann als speziell angesehen werden. In den letzten Jahrzehnten wurden mehrere Resolutionen zur Palästina-Frage verabschiedet, beginnend mit der Resolution 181 (II) (1948) der Generalversammlung. Die Demokratieinitiative „Palästina 194“ hat sich zum Ziel gesetzt, Palästina zu einem vollen Mitglied in den Vereinten Nationen zu machen. Die palästinensische Sache sollte damit stärker in den internationalen Fokus gerückt werden. Nachdem der Antrag auf Vollmitgliedschaft in den Vereinten Nationen scheiterte, wurde Palästina im Jahre 2011 zum Vollmitglied der UNESCO ernannt. Am 29. November 2012 wurde eine weitere wichtige Resolution von der Generalversammlung verabschiedet - die Resolution 67/19. Diese sollte den Status Palästinas innerhalb der Vereinten Nationen aufwerten. Obwohl diese Resolution eher Symbolcharakter aufweist als explizite Rechte benennt, wurden durch sie diverse positive Entwicklungen für Palästina in Gang gesetzt. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es eine detaillierte Untersuchung der rechtlichen Fragen und Konsequenzen dieser Resolution aufzuzeigen, welche Palästina zum Nichtmitgliedstaat der UNO aufgewertet hat. Durch diese Aufwertung ist es Palästina möglich internationale Verträgen und Organisationen beizutreten, was bereits im April 2014 geschehen ist. Eine bedeutende Konsequenz die daraus folgte war, dass Palästina 2015 zum Vertragsstaat beim Internationalen Strafgerichtshof wurde. Ein weiteres Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Darstellung der Beziehungen Palästinas mit Israel, den USA und der EU.

Zusammenfassung (Englisch)

The relation between Palestine and the United Nations has always been a very subtle one, and in the last centuries several resolutions have been approved by the UN regarding the Palestinian case, such as beginning with the GA Res. 181 (II) (1948) in the first instance. In 2009, the democratic campaign “Palestine 194“ initiated that Palestine should become a member state at the UN, and thus bringing the Palestinian case back to the international stage. In 2011, after the application for the full membership was not successful, Palestine became a member in the UNESCO. On November 29, 2012, the General Assembly Resolution 67/19 on the status of Palestine in the United Nations was adopted. Although the Resolution does not outline specific rights itself and exists to have more of a symbolic character, it could entail several advantages to the situation of Palestine. The aim of this work is to provide a detailed inspection of the legal issues and consequences entailed by this specific Resolution which granted Palestine the non-member observer state status within the UN system. Palestine has now the capacity to join international treaties and agencies and already did so in April 2014. One of the most crucial consequences was that Palestine became a state party at the International Criminal Court in 2015. Furthermore, the relationship between Palestine, Israel, the U.S., and the EU will be examined in this thesis.