Titelaufnahme

Titel
Staatsbürgerschaftsrecht in Österreich : eine rechtshistorische Darstellung / vorgegelt von Biaca Harnik
Weitere Titel
Citizenship law in Austria : a legal historical investigation
Verfasser/ VerfasserinHarnik, Bianca
Begutachter / BegutachterinZiegerhofer, Anita
ErschienenGraz, 2016
UmfangXVII, 79 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Staatsangehörigkeitsrecht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-107213 Persistent Identifier (URN)
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Staatsbürgerschaftsrecht in Österreich [0.67 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich der rechtshistorischen Entwicklung des Staatsbürgerschaftsrechts in Österreich. Das Staatsbürgerschaftsrecht blickt auf eine lange Geschichte zurück. Das moderne Staatsbürgerschaftskonzept hat seine Geburtsstunde am 26. August 1789 mit der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte durch die französische Nationalversammlung. Die dahinterstehende Idee, dass Ansprüche der Mitglieder einer Gemeinschaft notwendigerweise mit Pflichten verbunden werden, ist bereits in den Stadtstaaten der griechischen Antike zu finden. Die Entwicklung führte weiter über die römische Rechtsordnung. Das Staatsangehörigkeitsrecht in Österreich beginnt mit der Entwicklung des Heimatrechts bereits 1530. Nach altösterreichischem Recht war die Staatsangehörigkeit lediglich Vorbedingung zum Erwerb des Heimatrechts. Jeder Bürger sollte einer Gemeinde angehören. Spätestens mit dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch von 1811 trat die Staatsbürgerschaft neben das Heimatrecht. So wurde über die Jahre, langsam aber sicher, die Staatsbürgerschaft das neue, umfassende Mittel zur Bestimmung von Zugehörigkeit. Lange bestand ein Nebeneinander zweier Mittel der Integration - die moderne Staatsbürgerschaft in der Monarchie und das alte Heimatrecht, welches die Zugehörigkeit der Gemeinde symbolisierte. Das Heimatrechtsgesetz fand im Jahr 1939 sein Ende.Das Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867 war das erste Gesetz in Verfassungsrang, welches staatsbürgerschaftsrechtliche Angelegenheiten regelte. Einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Staatsbürgerschaftsrechts in Österreich markierte der Erlass des Staatsbürgerschaftsgesetzes im Jahr 1925, welches seither viele Male novelliert wurde.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis centers around the citizenship law in Austria as a legal historical investigation. The citizenship law has had a very long history. The modern concept of citizenship law was born on August 26th, 1978 in connection with the declaration of the people and civil rights. The idea that peoples demand in a society are connected with obligations is already found in the states of the Greek antiquity. The nationality law in Austria started 1530 with the development of the Austrian right of domicile. At that time the nationality law was only a prerequisite for acquiring the right of domicile. Each citizen should belong to one community. With the austrian Civil Law Code in 1811 the citizenship law existed with the right of domicile. Over the years the citizenship law became the new and comprehensive way to determine somebodies belonging. The law, called "Basic Constitutional Law"1867 was the first law that had constitutional status that regulated issues concerning citizenship law. Another cornerstone was set in 1925 with issuing a law that regulated the specific citizenship law called "Staatsbürgerschaftsgesetz". This law has been amended many times since then.

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