Titelaufnahme

Titel
Die kommunikative Relevanz graphischer Mittel am Beispiel ausgewählter Weblogs : eine semiotische und medienlinguistische Analyse / vorgelegt von Tamara Czmiel
Weitere Titel
The communicative relevance of graphical instruments on the example of selected weblogs. A semiotic and media linguistic analysis
Verfasser/ VerfasserinCzmiel, Tamara
Begutachter / Begutachterin2016-10
GutachterWeidacher, Georg
ErschienenGraz, 2016
Umfang105 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Weblog / Grafik / Textverstehen
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-107169 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Die kommunikative Relevanz graphischer Mittel am Beispiel ausgewählter Weblogs [3.39 mb]
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Nachweis
Zusammenfassung (Deutsch)

Wir leben in einer multimodalen Welt, in der sich in der Linguistik die Frage nach der kommunikativen Relevanz und der Abhängigkeit von Schriftlichkeit und Visualität stellt. Die Multifunktionalität der Sprache und die Multireferenzialität der Zeichen finden durch das häufigere Vorkommen multimodaler Texte in der Forschung vermehrt Beachtung. In der vorliegenden Arbeit geht es daher darum zu zeigen, dass neben sprachlichen Zeichen auch graphische Mittel als semiotische Ressource dienen und wie diese die Rezeption eines Textes beeinflussen können. Das Ziel, die kommunikative Relevanz graphischer Mittel am Beispiel ausgewählter Weblogs aus semiotischer und medienlinguistischer Sicht zu veranschaulichen, wurde zunächst in Form einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema und anschließend mittels einer Analyse auf Basis eines Rasters exemplarisch aufgearbeitet. Den Analysegegenstand bilden Weblogbeiträge, da diese sich vor allem durch den uneingeschränkten Zugriff und ein hohes Gestaltungspotenzial als geeignete Kommunikationsform erweisen.Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der Beantwortung der folgenden Fragen: Auf welche Art und Weise können sich graphische Mittel auf die Rezeption eines Textes auswirken? Welche Wirkungsdimensionen können graphische Mittel auf der Textebene erzeugen und unterstützen? Wie lassen sich graphische Mittel im Hinblick auf diese Wirkungsdimensionen sinnvoll einteilen? Die verwendeten Analysebeispiele zeigen, dass graphische Mittel, vorausgesetzt sie werden korrekt codiert und decodiert, die Rezeption eines Textes durchaus positiv unterstützen können und es als semiotische Ressource überdies vermögen, zusätzliche Bedeutungen zu schaffen.

Zusammenfassung (Englisch)

We live in a multimodal world in which the question of the communicative relevance and dependency of writtenness and visuality was raised in linguistics. The multifunctionality of language and the multireferenciality of signs attract more and more attention in research because of the increased occurrence of multimodal texts.Therefore, this master thesis is about showing that, in addition to linguistic signs, graphical instruments also function as semiotic resource and how these may affect the reception of a text. The aim of illustrating the communicative relevance of graphical instruments at the example of selected weblogs from a semiotic and media linguistic view was processed firstly by conducting a theoretical examination of the subject and afterwards by an exemplary analysis based on a grid. The subject of the analysis are weblog posts, as they turn out to be a suitable form of communication especially through the unrestricted access and a high design potential.The focus of this master thesis is to answer the following questions: In what way can graphical instruments affect the reception of a text? What dimensions of impact can graphical instruments generate and support in relation to text? How can graphical instruments be classified usefully regarding these dimensions of impact? The examples used in the analysis show that graphical instruments, provided they are properly encoded and decoded, can support the reception of a text quite positively and are as a semiotic resource moreover able to create additional meanings.

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