Titelaufnahme

Titel
Denn alle Lust will Ewigkeit : Volksdroge Alkohol - vom Ausstieg aus der Abhängigkeit zu einem zufriedenen Leben in Abstinenz / vorgelegt von Gerhard Ernst Wildbichler
Weitere Titel
For all pleasure is eternity
Verfasser/ VerfasserinWildbichler, Gerhard Ernst
Begutachter / BegutachterinFriehs, Barbara
ErschienenGraz, Juni 2016
Umfang100 Seiten : CD-ROM ; Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Alkoholismus
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-107093 Persistent Identifier (URN)
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Denn alle Lust will Ewigkeit [1.35 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

AbstraktDie vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem weitreichenden Feld der Suchtkrankheiten, im Speziellen mit der Thematik rund um die „Volksdroge Alkohol“. Der Bogen, der gespannt werden soll, reicht zunächst von grundsätzlichem Wissen hinsichtlich unterschiedlicher Suchtformen und deren Entstehungsursachen, über Basisinformationen zur Substanz Alkohol, den Verlauf der Abhängigkeitskrankheit „Chronischer Alkoholismus“ und der Alkoholismustypologie, bis hin zu den Auswirkungen der Erkrankung in all ihren vielfältigen Ausprägungen hin. Zudem wird den Bereichen Co-Abhängigkeit, Rückfallgeschehen und Prävention breiter Raum geboten, womit einem höheren Maß an grundsätzlicher Anerkennung von Abhängigkeit und Sucht als Krankheit Tribut gezollt werden soll.Die Ausgangsfrage, die mithilfe dieser Arbeit beantwortet werden soll ist jene, ob Vorsorgemaßnahmen, Begleitungen in Krankheitsverläufen und Nachbetreuung, Betroffenen der Alkoholkrankheit ein zufriedenes Leben in dauerhafter Abstinenz ermöglichen.Als Erhebungsinstrument erschien zur Beantwortung dieser Frage die Auswahl des „narrativen Interviews“ als besonders geeignet, was den Beteiligten an diesem Forschungsprojekt die Gelegenheit bot, in ausführlicher Form ihre Biographien darzustellen.Die aufgrund der Gespräche ermittelten Ergebnisse zeigen auf, dass prinzipiell alle, von Seiten der Fachwelt empfohlenen, jedoch individuell angewandten Maßnahmen, Betroffenen der Alkoholkrankheit als wesentliche Beiträge zu einem Leben in dauerhafter Abstinenz dienlich sind oder zumindest zu länger andauernden enthaltsamen Phasen führen.Als geeignete Beiträge erweisen sich Interventionen, die von hoher Akzeptanz bei Betroffenen getragen werden und von Personen in deren Umfeld unterstützend begleitet werden. Zudem ermöglichen diese den Betroffenen, durch konsequente Ausdauer bei der Inanspruchnahme von Maßnahmen, die Verantwortung für ihr Leben zurückzugewinnen. Angehörige wiederum erlernen, sich mit Augenmaß und nötigem Abstand einzubringen, womit allen in Suchtsysteme Involvierten vermittelt werden kann, dass Annahme von Hilfe nicht als Schwäche gilt, sondern in besonderer Weise Stärke bedeutet.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractThis master thesis examines the far-reaching field of drug addiction, especially the generally accepted drug „alcohol“. It ranges from fundamental knowledge concerning various forms of addiction and their causes, basic information about the substance alcohol, the course of the addictive disease „chronic alcoholism“, the typology of alcoholism to the effects of the disease in all its various aspects. In addition, the issues of co-addiction, relapses, and prevention will be exmined thoroughly with a view to acknowledging addiction basically as an illness.The initial question which this thesis tries to answer is whether the measures of prevention, the support fort he patients during their illness, and their after-care make a contented life in long-term, total abstinence feasible fort he sufferer from dipsomania and if so which measures should mainly be taken.As a survey instrument the „narrative interview“ seemed to be especially suitable to answer that question. It gave the participants the opportunity to present their biographies in detail.The results obtained by the interviews show that basically all measures recommended by experts but applied individually will help the people affected by alcoholism lead lives in permanent abstinence or at least, they will lead to longer periods of abstinence.Interventions prove to be suitable contributions and are highly accepted by the addicts. They are also accompanied by supporting people in their social environment. Furthermore, they enable the affected people to regain the responsibility for their own lives by continuous and constant making use of those measures. On the other hand, relatives learn to get involved with a good sense of proportion and the necessary distance. So the fact that the acceptance of help is not regarded as a weakness but is a special evidence of strength can be conveyed to all people involved in the system of addiction.

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