Titelaufnahme

Titel
Die Rolle des Wanderns in der psychosozialen Beratung / vorgelegt von Ing. Bernhard Zeiler
Weitere Titel
The role of walking in psychosocial counseling
Verfasser/ VerfasserinZeiler, Bernhard
Begutachter / BegutachterinFriehs, Barbara
ErschienenGraz, Juli 2016
Umfang77 Seiten : 1 CD-ROM
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Wandern / Psychosoziale Beratung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-107075 Persistent Identifier (URN)
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Die Rolle des Wanderns in der psychosozialen Beratung [1.2 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit zeigt die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Wanderns in der psychosozialen Beratung auf.Die Arbeit untersucht die Rolle des Wanderns in der psychosozialen Beratung unter Berücksichtigung der integrativen Bewegungs- und Leibtheorie von Hilarion Petzold. Für die empirische Untersuchung wurde das Leitfadengestützte Experteninterview gewählt. Als Codesystem wurden die fünf Säulen der Identität von Petzold eingesetzt. Zusätzlich wurde auf die notwendigen Voraussetzungen eingegangen, um als Berater die Wanderungen sicher gestalten zu können.Als Ergebnis wurden zwei Bereiche sichtbar. Zum einen die erlebnisstimulierte Arbeitsweise beim Wandern: die Natur fördert den Kontakt zwischen Berater und Klienten; viele Facetten der Natur wirken; die Natur erleichtert die Besinnung des Wandernden auf sich selbst; der Klient erlebt seinen Körper, seine Gedanken und Gefühle neu.Zum anderen wurde die Ressource des Wanderns im Lebenszyklus der Klienten beschrieben. Die Sicht des Wanderns von Jugendlichen sowie von Frauen und Männern kam in der Befragung deutlich zum Ausdruck. Im Alter kommt der Gedanke des Sinns des Lebens öfter zum Vorschein. Es verstärkt sich im Alter auch die Suche nach Geborgenheit in der Gruppe.Die Arbeit zeigt die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Wanderns in der psychosozialen Beratung auf.

Zusammenfassung (Englisch)

The master thesis examines the role of hiking in psychosocial counselling by taking into consideration the integrative movement and body theory of Hilarion Petzold.Guideline-based interviews with selected respondents provide the methodological basis of the empirical study. Petzolds five pillars of identity are used as the coding system. In addition, the necessary conditions are discussed in order to enable psychosocial counsellors to ensure maximum safety for their clients during hiking tours.As a result the investigation highlights two specific areas. On the one hand, hiking can encourage experience stimulating working practice: nature fosters dialogue and exchange between psychosocial counsellors and their clients; many facets of nature can impact on clients; hiking in nature facilitates their self-reflection; clients re-experience their body, they look at what thoughts and feelings they have in mind.On the other hand, the study describes the resource of hiking in the client's life cycle. The interview clearly highlights views of young people and older men and women. With growing age the thought of the meaning of life often emerges. And security is increasingly sought whithin groups.Finally the study shows how diverse hiking can be applied in the field of psychosocial counselling.