Titelaufnahme

Titel
Geschlechtlich auf Zack?! : Das sexuelle Erleben von männlichen Jugendlichen in der mittleren Adoleszenz / vorgelegt vo Stefan Laczaj
Weitere Titel
To be on the ball in Sexuality?! The sexual experience of male teenager in middle adolescence
Verfasser/ VerfasserinLaczaj, Stefan Karl
Begutachter / BegutachterinFriehs, Barbara
ErschienenGraz, 2016
Umfang71 Blätter : 1 CD-ROM ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Männliche Jugend / Sexualverhalten
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-107046 Persistent Identifier (URN)
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Geschlechtlich auf Zack?! [1.99 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese vorliegende wissenschaftliche Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, ein weiteres Mosaiksteinchen in das unvollkommene Bild der Jugendsexualforschung zu setzen. Die Untersuchung der Frage „Wie erleben männliche Jugendliche in der mittleren Adoleszenz, ihre Sexualität?“ ist die, die im Zuge dieser Arbeit beantwortet werden soll. Im ersten Teil werden die einzelnen Facetten des derzeitigen Forschungsstandes theoretisch beleuchtet. Es wurde an der polytechnischen Schule Köflach mit männlichen Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren ein narratives Interview durchgeführt, welches den empirischen Ergebnissen zu Grunde liegt. Im Abschnitt Jugendalter hat sich, durch die Literaturübersicht ergeben, dass männliche Jugendliche sich in Bezug auf die eigene sexuelle Identität durch außerfamiliäre soziale Gemeinschaften wie Schule oder Peergroups am besten entwickeln. In den Kapiteln Schule, Eltern und Peergroups wurde festgestellt, dass die interviewten Personen immer noch den Peergroups mit ihren Problemen, sofern sie welche zugeben, den Vorzug geben und die Eltern außen vor bleiben. Ebenso wurde das Thema Peergroup selbst erforscht und es wurde bestätigt, dass die Peergroups, vor der Schule und den Eltern, für die Aufklärung herangezogen werden. Im Kapitel über die Homosexualität wurde herausgearbeitet, dass es im Spektrum der Homosexualität zwar nach wie vor zu Mobbing und Auseinandersetzungen homophober Natur kommt, dennoch sind auch viele heterosexuelle Personen der Meinung, Homosexualität sei kein Problem, das nicht mit Offenheit gelöst werden könnte. Im Abschnitt Verhütung kommt es zu der Erkenntnis, dass männliche Jugendliche noch immer zu wenig über die verschiedenen Verhütungsmethoden wissen. Der Konsum im Bereich der Pornografie hat sich, anhand der Auswertung der Informationserhebung durch die Interviews, dahin gehend entwickelt, dass bei einem negativen Beziehungsstatus, die Frequenz sehr hoch ist. Die Art, wie männliche Jugendliche die Sprache als verbales Ventil verwenden, um Alltagsstress abzubauen, wurde eruiert und es konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die sexuell aggressive Vulgärsprache ein fixer Bestandteil der Jugendkultur ist und dass Sexting zwar eine Reizüberflutung an erotischem Material zur Folge hat, aber auf Grund des hohen Suchtpotentials im Gedankengut der männlichen Jugendlichen als „Romantik“ empfunden wird. Abschließend bietet das Resümee dann eine Kurzzusammenfassung und eine Möglichkeit für weitere Diskurse.

Zusammenfassung (Englisch)

This present research work has set itself the goal to put another piece of the mosaic in the imperfect picture of youth sex research. Examination of the question "How experienced male adolescents in middle adolescence, her sexuality?" Is the one that should be answered in the course of this work. In the first part, the individual facets of the current state of research in theory be illuminated. It was conducted at the Polytechnic School Köflach with male adolescents aged 14 to 16 years, a narrative interview which is the empirical results based. In Section Adolescence has, result from the review of the literature that young males are best developed in relation to their own sexual identity by non-family social communities such as school or peer groups. Chapters school, parents and peer groups, it was found that the interviewees still the peer groups with their problems unless they admit that, give preference to remain parents sidelined. Likewise, the subject peer group itself was explored and it was confirmed that the peer groups, are used in front of the school and the parents, for the clarification. In the chapter on homosexuality was worked out that although it still comes in the spectrum of homosexuality to bullying and conflicts homophobic nature, yet are also many heterosexual people think homosexuality is not a problem that can not be solved with openness. The section preventing it comes to the realization that young males still know too little about the different methods of contraception. Consumption in the field of pornography has, based on the evaluation of the information collection technology, designed by the interviews that a negative relationship status, the frequency is very high. The way male teenagers use the language as verbal valve to relieve everyday stress, has been identified and it could be ascertained that the sexually aggressive vulgar language is an integral part of youth culture and that sexting does have an overstimulation of erotic material consequence but is felt due to the high addictive potential in ideas of male youths as "romance". Finally then provides the summary of an executive summary and an opportunity for further discourse.