Titelaufnahme

Titel
Private Fotografie als Erinnerungsträger von Lebensgeschichte : eine empirische Forschung über die Bedeutung von privater fotografischer Praxis / vorgelegt von Ute Baumann, BA
Weitere Titel
Private photography as externalization of life history : an empirical research on the importance of private photographic practice
Verfasser/ VerfasserinBaumann, Ute
Begutachter / BegutachterinPöttler, Burkhard
ErschienenGraz, 2016
Umfang159 Blatt : Zusammenfassungen (2 Blätter) + 1 CD-ROM ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Fotografie / Kollektives Gedächtnis
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-106986 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Private Fotografie als Erinnerungsträger von Lebensgeschichte [2.22 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der vorliegenden Masterarbeit war es herauszufinden, welche Bedeutung der privaten Fotografie als Träger von Erinnerungen beigemessen wird und wie die Menschen die drei Phasen der Fotopraxis die Produktion, die Auswahl/das Bewahren und die Rezeption erleben, um die Fotografien als solche verwerten zu können. Als Fallbeispiele wurden dazu im empirischen Verlauf fünf Personen im Rahmen qualitativer Interviews befragt. Zusätzlich wurde die Form des Fotointerviews eingebunden, da im Rahmen der Einzelgespräche für die Forschung wichtige private Fotografien miteinbezogen wurden. Die Arbeit gliedert sich in theoretische und empirische Teile. Die ersten Kapitel beschäftigen sich mit einer theoretischen Auseinandersetzung bezüglich der Themen Fotografie in der Volkskunde, Alltagsfotografie als private Praxis und Fotopsychologie. Außerdem wird auf die für die Arbeit grundlegenden Modelle von Gedächtnis und Erinnerung eingegangen, die helfen sollen die Fotografie als Gedächtnis- und Erinnerungsspeicher von Lebensgeschichte begreifbar zu machen. Im empirischen Teil wird zunächst auf angewandte Methoden eingegangen, nachfolgend werden die fünf geführten qualitativen Interviews, welche die Basis der Masterarbeit bilden, analysiert. In der Auswertung wurden zwischen der Theorie und Empirie Verknüpfungen hergestellt, die Erfahrungen der interviewten Personen miteinander verglichen und auf neue Erkenntnisse hingewiesen.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this master thesis was to discover the importance of private photography as a bearer of memories and, in order to realize the purpose, to investigate how people experience the three phases of photography production, selection/preservation and reception. Therefore, five people were interviewed as case examples by use of qualitative interviews. Additionally, the technique of photo-interviewing was encompassed since important private photographs were included in the individual discussions for the research.This work is divided into theoretical and empirical parts.The first chapters discuss the theoretical discourse concerning photography in European Ethnology, everyday photography as private practice and photo psychology. In addition, the thesis deals with the definitions of memory and remembrance, which are fundamental to the work, in order to make photography comprehensible as a manifestation of memory and remembrance within the biography of individuals.Firstly, in the empirical part, the applied methods are explained and discussed. Subsequently, the five qualitative interviews, which form the foundation of the master thesis, are addressed. In the evaluation, links between theory and empiricism are established, the experiences of the interviewed persons are compared with one another and new possible directions are pointed out.

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