Titelaufnahme

Titel
The impacts of a lay led home-based program on various aspects of quality of life and functional status in frail community-dwelling older adults / eingereicht von Mag. Ali Kapan
Verfasser/ VerfasserinKapan, Ali
Begutachter / BegutachterinTitze, Sylvia ; Dorner, Thomas
ErschienenGraz, 2016
UmfangVI, 81 Seiten : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Dissertation, 2016
Anmerkung
Kumulative Dissertation aus vier Artikeln
Zusammenfassung in deutscher und in englischer Sprache Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Alter / Lebensstil / Lebensqualität / Krafttraining
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-106777 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
The impacts of a lay led home-based program on various aspects of quality of life and functional status in frail community-dwelling older adults [15.81 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund/Ziele: Auf Grund der demographischen Entwicklung in den westlichen Industrieländern und durch den Mangel an Gesundheitsfachkräften sind neue Ansätze notwendig, um Lebensstilinterventionen bei gebrechlichen älteren Menschen zu gewährleisten. Der Großteil älterer Menschen möchte so lange wie möglich unabhängig und selbstbestimmt zu Hause leben können, um die damit verbundene Lebensqualität nicht zu verlieren. Dieser Zustand kann sich schlagartig verändern zum Beispiel durch einen Sturz, welcher durch verschiedene Faktoren wie Muskelschwäche, sensomotorische Defizite und/oder Sturzangst, ausgelöst werden kann. Das Ziel dieser Dissertation war es, die Auswirkungen einer Lebensstilintervention, angeleitet von ehrenamtlichen Laien,zu verschiedenen Aspekten der Lebensqualität bei gebrechlichen älteren zu Hause lebenden Personen zu erheben. Methode: Diese kumulative Dissertation besteht aus vier Artikeln. Das Studienprotokoll (Manuskript 1) wurde publiziert, um das strukturierte Präventionsprogramm, welches von geschulten ehrenamtlichen Laien bei älteren zu Hause lebenden Personen durchgeführt wird, zu beschreiben. Danach wurden im Rahmen einer umfassenden Literaturrecherche der derzeitige Stand von Krafttraining und die unterschiedlichen Trainingsintensitäten bei älteren Personen zusammengetragen (Manuskript 2). Im dritten Manuskript wurde anhand der Ausgangsdaten der Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität, Handkraft, Muskelmasse, körperliche Funktion und Lebensqualität gemessen. Schließlich wurden im vierten Manuskript die Effekte von Krafttraining in Kombination mit einer Ernährungsoptimierung auf die Sturzangst bei 80 zu Hause lebenden älteren Menschen evaluiert. Ergebnisse: Wie bereits aus der Literaturübersicht hinlänglich bekannt ist, führt Krafttraining zu einer Verbesserung der körperlichen Alltagsleistungen und der Lebensqualität. Allerdings zeigen sich große Unterschiede zwischen den einzelnen Studien bezüglich der Effektgröße. Generell lässt sich konstatieren, dass ein fortlaufend angepasstes Krafttraining vor allem für gebrechliche ältere Menschen als optimal anzusehen ist. Im Manuskript 3 konnte ein enger Zusammenhang zwischen der Handkraft, dem Gleichgewicht und der allgemeinen Lebensqualität festgestellt werden. Weiters zeigen die Daten im Manuskript 4, dass sich in der Interventionsgruppe die Sturzangst um 10 % (strukturiertes Krafttraining und Ernährungsoptimierung) reduziert hat. Diese Reduktion der Sturzangst steht im Zusammenhang mit einer Erhöhung der körperlichen Mobilität sowie der Handkraft.Schlussfolgerung: Ein strukturiertes Krafttraining in Kombination mit einer Ernährungsoptimierung, ist für ältere Menschen zum Erhalt der motorischen Kompetenz und um ein Fortschreiten der Gebrechlichkeit zu verlangsamen, sinnvoll und notwendig. Die Verknüpfung von älteren freiwilligen Laien und gebrechlichen älteren Menschen kann eine neue Methode bei der Bekämpfung von Gebrechlichkeit mit positiven Einflüssen auf die Lebensqualität und Sturzangst sein. Dieses Buddy-System kompensiert nicht nur die fehlenden familiären und sozialen Netzwerke im täglichen Leben, sondern kann auch zu einer Vermeidung von Einsamkeit und Isolation der Betroffenen beitragen.

Zusammenfassung (Englisch)

Background/Aims:Due to the demographic trends in Western industrialized countries and to the shortage of health care professionals, new approaches are needed to ensure lifestyle interventions for frail older adults. The majority of older people wants to live independently and self-sufficiently at home as long as possible, simply to not to lose the quality of life associated with this. This state can change abruptly for example by a fall due to various factors (muscle weakness, sensory-motor deficits or fear of falling). Therefore, the aim of this thesis was to determine the impact of a prevention program, carried out by volunteer lay people, on different aspects of quality of life for frail older adults living at home.Methods: This cumulative dissertation consists of four papers. The study protocol (paper one) was published to describe the structured prevention program for frail older adults living at home, carried out by trained lay volunteers. Then paper two reviews the current research on strength training and the different training intensities in older adults. In the third paper, the relationship between physical activity, hand strength, muscle mass, physical function and quality of life was measured, by using the baseline data. Finally, in the fourth paper, the effects of the program on the fear of falling was measured in 80 frail community-dwelling older adults.Results: According to the literature research it is common knowledge that strength training, results in an improvement in activities of daily living and quality of life. However, large differences between studies with regard to the effect size were noticed. In general, progressive adjusted strength training, especially for frail older people, were highlighted to be the most effective strategy to improve function. Furthermore, a close relationship between handgrip strength, balance and overall quality of life was able to be established (paper 3). The data of paper 4 shows that the fear of falling was reduced by 10% in the intervention group (structured strength training and nutritional prevention). This decrease in the fear of falling was associated with an increase in physical performance and in handgrip strength. Conclusion: A structured strength training in combination with diet optimisation to maintenance motor skills and to slow down the progression of frailty, is useful and necessary for frail older people. The linkage of older lay volunteers and frail older adults in a structured program may offer a new method for the management of frailty with a positive impact on different QoL domains and the fear of falling. Furthermore, the buddy system might not only compensate the loss of functional family and social networks, but it can also be a way of overcoming social isolation and loneliness in those affected.