Bibliographic Metadata

Title
Erfahrene Gewalt im vermeintlich "geborgenen" sozialen Umfeld : Ausmaße, Ursachen, Folgen und pädagogische Unterstützungsangebote in Kinder- und Jugendwohngruppen / vorgelegt von Nina Raßpotnig Bakk. phil. ; Elisabeth Salsnig Bakk. phil.
Additional Titles
Experienced violence within the social environment : dimensions, causes, consequences and educational and assisting programmes in children and youth living groups
AuthorRaßpotnig, Nina ; Salsnig, Elisabeth
CensorHopfner, Johanna
PublishedGraz, 2016
Description160 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) + 1 CD-ROM ; Illustrationen
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Annotation
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserinnen
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Gewalt / Familie
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-106577 Persistent Identifier (URN)
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Erfahrene Gewalt im vermeintlich "geborgenen" sozialen Umfeld [1.36 mb]
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Abstract (German)

Gewalt in der Familie ist auch noch heutzutage in unserer Gesellschaft ein tabuisiertes Thema. Um dieses weiter in den Fokus der Gesellschaft zu rücken, beschäftigt sich die vorliegende Masterarbeit mit Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Zunächst werden zentrale Begriffe, wie zum Beispiel „geborgenes Umfeld“, näher definiert und die Ausmaße, Ursachen und Folgen von Gewalt beschrieben. Außerdem wird dargelegt, welche Auslöser den Täter oder die Täterin dazu bewegen, Gewalt anzuwenden. Den Schwerpunkt stellen Methoden dar, welche die Aufarbeitung von Gewalt fördern. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die theaterpädagogische Methode Jeux Dramatiques. Jeux Dramatiques ist eine offene Form des Theaterspiels, in der die Spielerinnen und Spieler die Freiheit haben, das Spiel sowie den Raum selbst zu gestalten. Durch diese theaterpädagogische Methode können die Kinder Kompetenzen erlernen, die ihnen helfen, die Gewalt besser zu verarbeiten. Im empirischen Teil beschreiben wir, inwieweit der theaterpädagogische Ansatz helfen kann, erfahrene Gewalt zu verarbeiten. Im Rückgriff auf die Fachliteratur belegen wir, welche Kompetenzen zur Aufarbeitung der Gewalt nützlich sein können. Wir haben sechs Beobachtungen mit einem Expertinneninterview verglichen, um herauszufinden, ob sich die Erfahrungen der Expertin mit unseren Beobachtungen decken. Das Interview wurde mit der Spielleiterin der von uns beobachteten Einheiten durchgeführt. Die gewonnenen Daten des Interviews haben sich großteils mit unseren Beobachtungen und der Literatur gedeckt. Eines unserer Ergebnisse ist, dass Jeux Dramatiques einen positiven Einfluss zur Aufarbeitung von Gewalt bei Kindern und Jugendlichen beitragen kann. Ein wichtiger Schritt wäre demnach, Methoden, die der Aufarbeitung von Gewalt dienen, vermehrt anzuwenden sowie anzubieten.

Abstract (English)

Violence within the family is also nowadays an issue. In order to give this matter a stronger focus in our society, this thesis will pay attention on violence against children and adolescents. First, key terms, as “safe background”, will be defined and dimensions, reasons and consequences of violence will be described closer. Furthermore, this thesis will explain, which trigger the offender persuades to be violent. The main part will be about methods, which are helpful to reappraise the past. A serious focus will be put on the educational theatre method “Jeux Dramatiques”. This is a form of playing theater, in which the player has the freedom to arrange the play and the place, in his/her own way. By playing this type of educational theater, children can acquire and extend competences, which will be helpful in reappraising experienced violence. The empirical part of the paper will describe, in how far the educational theater is helpful in reappraising experienced violence in the past. By means of the literature, we will verify which competences are necessary and helpful to reappraise violence. We compared six observations with an expert interview, in order to find out if the experts experience agrees with our observations. The interview was made with the director of the play, which we observed. The acquired data of the interview agreed for the most part with our observations and the literature we used. One of our results is that Jeux Dramatiques has a positive influence when children and adolescents are reappraising experienced violence. Therefore, an important step is to increase the offer and the use of methods, which are helpful in reappraising violence.