Titelaufnahme

Titel
Stärken und Schwächen der steirischen Gemeindestrukturreform am Beispiel der Fusion Liezen-Weißenbach : eine raumbezogene Konfliktanalyse
Weitere Titel
Strengths and weaknesses of the municipal structural reform in Styria, as exemplified by the merging municipalities Liezen and Weißenbach : a spatial conflict analysis
Verfasser/ VerfasserinImmervoll, Viktoria
Begutachter / BegutachterinBrunner, Franz
ErschienenGraz, Oktober 2016
Umfang113 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Verwaltungsreform / Kommunale Gebietsreform
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-106567 Persistent Identifier (URN)
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Stärken und Schwächen der steirischen Gemeindestrukturreform am Beispiel der Fusion Liezen-Weißenbach [3.59 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit beleuchtet die Stärken und Schwächen der steirischen Gemeindestrukturreform am Beispiel der Fusion Liezen-Weißenbach. Bis zum Jahreswechsel 2014/2015 arbeitete die Steirische Landesregierung intensiv an ihrer Umsetzung mit dem Ziel einer Reduktion der Kommunenanzahl von 542 auf 287 Gemeinden. Dass diese Reform nicht nur positiv aufgenommen wurde, zeigen die Recherchearbeiten im Untersuchungsgebiet. Die Auseinandersetzungen vor Ort haben sowohl weite Teile der lokalen Bevölkerung, als auch eine nationalstaatliche Institution, den Verfassungsgerichtshof, herausgefordert. In den sieben Kapiteln der Arbeit werden die Herausforderungen der Strukturreform mit Hilfe von Literaturrecherche und Archivarbeit sowie Medien- und Interviewanalyse ermittelt. Die qualitative Untersuchung findet in Anlehnung an P. Mayrings kategoriegeleiteter Inhaltsanalyse statt und gibt Aufschluss über die Diversität der Handlungen während der Auseinandersetzungen. Die theoretische Basis für die raumbezogene Konfliktanalyse bildet ein handlungstheoretischer Zugang zum Raumbegriff. Was als Raum verstanden und wodurch Raum konstituiert wird, ist in der Sozialgeographie von den verschiedenen Forschungsansätzen abhängig. Die hier geltende Raumdefinition stützt sich vor allem auf Forschungsarbeiten von B. Werlen und P. Reuber. Die Mitgestaltung des gemeinsamen Lebensraumes durch beteiligte AkteurInnen steht im Fokus der Arbeit. Die Ergebnisse der Inhaltsanalyse der vier Interviews zeigen ein sehr differenziertes Bild, da unterschiedliche Wahrnehmungen, Bewertungen und Instrumentalisierungen von räumlichen Strukturen durch die AkteurInnen festgestellt werden. Eingebettet ist die Analyse in eine Recherche zu vergangenen Gebietsreformen sowie einer Medienanalyse im Zeitraum des Reformprozesses. Zusammenschau und Schlussfolgerungen sowie ein Blick in die Zukunft bilden den Abschluss dieser Arbeit.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis examines the strengths and weaknesses of the municipal structural reform in Styria by analysing the municipal merger of Liezen and Weißenbach. Until the turn of the year 2014/2015, the Styrian government worked intensively on implementing the reform with the aim of reducing the number of municipalities from 542 to 287. Research in the study area showed, that this reform was not only positively received by the stakeholders. Disputes challenged both, large parts of the local population as well as a national institutional body, the Constitutional Court.Within the seven chapters of this thesis, the challenges of structural reform are determined, using literature research and archive work as well as media and interview analysis. The qualitative analysis is based on P. Mayring's category-based content analysis and provides information on the diversity of actions during the disputes.An action theory-based approach to the concept of space builds the theoretical basis for the spatial conflict analysis. What is understood as space and how space is constituted, is dependent on the different research approaches in social geography. The definition of space used in this work is mainly based on research by B. Werlen and P. Reuber. The actors participation in co-designing and shaping the common living space is the focus of this thesis.The results of the content analysis of the four interviews show a much differentiated picture, as different perceptions, appraisals and instrumentalisations of spatial structures are determined by the actors. The analysis is embedded in a research on past territorial reforms as well as on an analysis of media published in the time during the reform process. A summary of the results and an outlook into the future will be presented at the end of this thesis.

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