Titelaufnahme

Titel
Consumersʼ perception on palm oil in Austria / Helena Maria Milchrahm, B.A.
Verfasser/ VerfasserinMilchrahm, Helena Maria
Begutachter / BegutachterinPosch, Alfred
ErschienenGraz, October 2016
Umfangxi, 72, XXXIV Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Palmöl / Verbraucherverhalten
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-106415 Persistent Identifier (URN)
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Consumersʼ perception on palm oil in Austria [4.54 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Palmöl gilt als das effizienteste Pflanzenöl der Welt und befindet sich in mehr als 50% der Konsumgüter die in Supermärkten angeboten werden. Die Ölpalme ist sieben- bis zehnmal produktiver als andere wichtige Ölpflanzen, wie zum Beispiel Soja, die Sonnenblume oder Raps und hat die niedrigsten Herstellungskosten pro Tonne, sowie den geringsten relativen Landverbrauch. Dennoch gibt es kaum eine andere Pflanzenart, die mehr negative Aufmerksamkeit erregt als die Ölpalme. Die durch die starke Nachfrage stetig steigende Verbreitung dieser Pflanze birgt ökologische und soziale Gefahren für die tropischen Ökosysteme (Regenwaldabholzung), die biologische Vielfalt (Artensterben), die globale Erwärmung (Zerstörung von Torfmoorgebieten) und indigenen Gemeinschaften (Landkonflikte) in Südostasien. Da bis jetzt sehr wenig über die Wahrnehmung von Palmöl unter KonsumentInnen bekannt ist und es keine einzige Studie darüber in Österreich gibt, liegt das Ziel meiner Arbeit darin, diese Wissenslücke zu schließen. Um die Wahrnehmung und das Wissen österreichischer KonsumentInnen über Palmöl und dessen Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft zu ermitteln, wurde eine quantitative Studie mit 159 TeilnehmerInnen durchgeführt. Die Teilnehmer meiner Studie zeigten ein beträchtlich hohes Maß an Wissen bezüglich der Herkunft von Palmöl und seiner Biologie. Generell zeigten TeilnehmerInnen mit einem höheren Bildungsniveau ein höheres Bewusstsein für das Produkt im Gegensatz zu Personen mit einer geringeren Bildung. Die Lösung des Problems liegt in dem Verzicht auf weitere Rodung von Regenwäldern in Südostasien und einem ganzheitlich umweltfreundlicherem sowie sozialverträglicherem Anbau von Palmöl, um die Bewohner der Tropenwälder zu schützen und unser Klima nicht weiter zu belasten. Außerdem kann ein verändertes und bewussteres Konsumverhalten der VerbraucherInnen zu nachhaltigeren Lösung beitragen.

Zusammenfassung (Englisch)

Motivation. Palm oil is the most used vegetable oil in the world and found in more than 50% of the consumer goods offered in supermarkets. The oil palm is 7 to 10 times more productive than other important oil crops such as soybean, sunflower or rapeseed and has the lowest manufacturing costs per ton. However, there is hardly any other type of crop that attracts more attention and provokes a bigger controversy on a global scale than the oil palm. The explosive growth of that crop poses environmental and social threats to tropical ecosystems, biodiversity, global warming and indigenous communities. Although consumers bear a high degree of responsibility towards the environment, little research has been conducted so far on consumers perception and knowledge concerning that commodity. Methods. In order to reveal the perception and knowledge of Austrian consumers and their current level of awareness about palm oil and its impacts on environment and society, a quantitative study with 159 participants was conducted. Results. The participants of my study had a considerable high knowledge on palm oil and its origins. In general, participants with a higher educational level had a higher awareness of the product than people with a minor education. Conclusion. To preserve one of the worlds most biologically diverse ecological systems, palm oil must be comprehensively produced in a sustainable manner in the future, which implies the stop of clearing rainforests and peatlands and destroying an area that is characterized by one of the highest accumulations of endemic species and a unique landscape. Possible solutions to save the regions unique flora and fauna can be achieved by a better harvest management and the conversion of pre-existing cropland or already degraded land (grasslands) into plantations rather than the conversion of primary and secondary forests.

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