Titelaufnahme

Titel
Kampf gegen Menschenschmuggler im Mittelmeer verglichen mit Piraterie-Einsätzen in Somalia / von Sarah Madeleine Micheuz
Weitere Titel
Fight against smuggling in the Mediterranean compared to piracy missions in Somalia
Verfasser/ VerfasserinMicheuz, Sarah Madeleine
Begutachter / BegutachterinOberleitner, Gerd
ErschienenGraz, 2016
UmfangVIII, 71, IX-XXII Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Mittelmeer / Flüchtling / Schmuggel / Völkerrecht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-106229 Persistent Identifier (URN)
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Kampf gegen Menschenschmuggler im Mittelmeer verglichen mit Piraterie-Einsätzen in Somalia [1.86 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Europäische Union hat sich mit ihrer neuesten Militäroperation “Sophia“ zum Ziel gesetzt, gegen Schmugglernetzwerke im Mittelmeer und in letzter Konsequenz auf libyschem Territorium vorzugehen. Der Eingriff in Libyen ist mit einigen völkerrechtlichen Herausforderungen verknüpft. In dieser vorliegenden Diplomarbeit wird anhand der rechtlichen Grundlagen der Operation “Sophia“ und der allgemeinen völkerrechtlichen Grundsätze (Souveränitätsprinzip, Interventions- und Gewaltverbot) geprüft, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um in Libyen eingreifen zu dürfen. Anschließend an die völkerrechtliche Analyse der Operation “Sophia“ wird ein Überblick über die erste europäische Militäroperation “Atalanta“, die seit 2008 gezielt gegen Piraten in Somalia vorgeht, gegeben, um anschließend einen Vergleich zwischen beiden Missionen zu ziehen und die Ähnlichkeiten bzw. Unterschiede herauszuarbeiten. Das Ziel ist sodann zu untersuchen, ob die Operation “Atalanta“ als “blueprint“ für die Operation “Sophia“ herangezogen werden kann. Die Diplomarbeit kommt zu dem Ergebnis, dass der Kampf gegen Menschenschmuggler (Operation “Sophia“) mit dem Kampf gegen Piraten (Operation “Atalanta“) aus Gründen der unterschiedlichen Ausgangslage, die sich vor allem aus den völkerrechtlichen Grundlagen ergeben, nicht gleichgesetzt werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

The European Union has set itself the aim with its newest military operation “Sophia“ to combat the networks of smugglers in the Mediterranean and moreover in the territory of Libya. The intervention in Libya is linked to several international law challenges. The present thesis examines on the legal basis of the operation “Sophia” and the general principles of international law (principle of sovereignty, prohibition of non-intervention and prohibition of the use of force), which requirements have to be given in order to intervene in Libya. Following the international legal analysis of the operation “Sophia“ an overview of the first European military operation “Atalanta“ will be given, which focus is to fight against piracy since 2008. This is followed by a comparison between the two missions and to identify the similarities and differences. The aim is to examine whether the operation “Atalanta“ can be used as a “blueprint“ for the operation “Sophia“ or not. The thesis finally comes to the conclusion that the fight against human smugglers (operation “Sophia“) cannot be compared with the fight against pirates (operation “Atalanta“) due to different starting points, which especially arise from the international legal basis.

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