Titelaufnahme

Titel
Vorurteile und ihre Konsequenzen auf Flüchtlinge im Klassenzimmer / Ursula Baumgartner
Weitere Titel
Prejudices and their consequences on refugees in the classroom
Verfasser/ VerfasserinBaumgartner, Ursula
Begutachter / BegutachterinTanzer, Norbert
ErschienenGraz, 2016
Umfang68 Blätter : Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-106052 Persistent Identifier (URN)
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Vorurteile und ihre Konsequenzen auf Flüchtlinge im Klassenzimmer [0.72 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Studie soll eventuelle Vorurteile gegenüber anderen Kulturen in Schulklassen feststellen. Um das zu erheben, wurden SchülerInnen im Alter von 8 bis 16 Jahren eine adaptierte Form der CATCH-Skala (Schwab, 2015; Trauntschnig, 2016) vorgegeben. Es stellte sich heraus, dass die Einstellungen gegenüber Kindern aus Europa im Vergleich zu anderen Kulturen (indisch, arabisch) positiver waren. Dieser signifikante Effekt zeigte sich sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen. Des Weiteren wurde untersucht, welche Konsequenzen diese Vorurteile auf die Flüchtlinge beziehungsweise auf die SchülerInnen mit Migrationshintergrund innerhalb der Klasse haben können. Dazu wurde einerseits erhoben, ob SchülerInnen mit Migrationshintergrund in der eigenen Klasse weniger gut integriert waren und andererseits ob sie häufiger Täter beziehungsweise Opfer von Mobbing werden. Es zeigte sich, dass SchülerInnen mit Migrationshintergrund weniger gut in der Klasse integriert sind. Die Ergebnisse der zweifaktorielle ANOVA zu Mobbing weisen darauf hin, dass die Rolle, welche man beim Mobbing einnimmt, davon abhängt, ob man Migrationshintergrund hat oder nicht. Zusätzlich wurde noch erhoben, ob SchülerInnen mit Migrationshintergrund das Klassenklima anders einschätzen als österreichische SchülerInnen, wobei sich hier kein signifikanter Unterschied zeigte. Die Ergebnisse werden folglich in Bezug auf ihre Zusammenhänge beschrieben und mögliche Implikationen daraus diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

This study serves to indicate prejudices against other cultures in school classes. In order to investigate these, an adapted form of the CATCH-scale (Schwab, 2015; Trauntschnig, 2016) was given to students aged from 8 to 16 years. It turned out that the attitudes towards children in European culture were more positive compared to others (Indian and Arabic). This significant effect was observed in both, girls and boys. Furthermore, it was investigated, which consequences of these prejudices may have for students who are refuges or have an immigrant background in the classroom. On the one hand it was measured, if the students with immigrant background are less integrated in the class and on the other hand whether they are more often in the role of perpetrator or victim of mobbing within the class. It was found that students with an immigrant background were less integrated in the class. The results of the two factor ANOVA to mobbing points out that the role which one plays in mobbing, depends on the immigrant background. Additionally, it was investigated, if students with immigrant background evaluate the class climate differently from Austrian students, which resulted in no significant difference. Hence, correlations within the results will be explained and further possible implications discussed.