Titelaufnahme

Titel
Räumliche Disparitäten und Regionalentwicklung in Osttirol / vorgelegt von Leonhard Ackerer
Weitere Titel
Regional disparities and regional developement in Osttirol
Verfasser/ VerfasserinAckerer, Leonhard
Begutachter / BegutachterinCede, Peter
ErschienenGraz, 2016
Umfang213 Seiten : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Karten, Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-105981 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Räumliche Disparitäten und Regionalentwicklung in Osttirol [6.88 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Diplomarbeit ist es, Osttirol vorzustellen und herauszuarbeiten, ob räumliche Disparitäten im Bezirk bestehen, welche Regionalentwicklungsprojekte vor Ort realisiert werden und ob diese den Abbau von möglichen Disparitäten beeinflussen. Der Bezirk Lienz wird in 33 Gemeinden gegliedert, welche in dieser Diplomarbeit anhand ausgewählter Kriterien in die Kategorien Zentralraum stark, Zentralraum normal, Peripherraum normal und Peripherraum schwach eingeteilt werden. In diesem Zusammenhang gelten 20 Gemeinden und somit die Mehrheit der Gemeinden Osttirols als Peripherraum normal. Als Peripherraum schwach sind die Gemeinden Außervillgraten, Hopfgarten in Defereggen, Sankt Johann im Walde, Sankt Veit in Defereggen und Untertilliach zu sehen. Diese Gemeinden Osttirols finden sich in teilweise schmalen Tälern, wodurch der Siedlungsraum stark eingeschränkt wird. Die sechs Gemeinden Abfaltersbach, Dölsach, Heinfels, Matrei in Osttirol, Nußdorf-Debant und Oberlienz fallen in die Kategorie Zentralraum normal. Die Bezirkshauptstadt Lienz und die Marktgemeinde Sillian gelten als einzige Gemeinden des Bezirks als Zentralraum stark. Hierbei kann eine Konzentration der Zentralräume in Beckenlagen und an Talgabelungen festgestellt werden. Die Thematik der Regionalentwicklung wird im Bezirk Lienz größtenteils über den Verein RegionsManagement Osttirol abgewickelt und beinhaltet Förderprojekte der Förderprogramme LEADER, INTERREG Österreich-Italien, Klima- und Energiefonds und des Sonderförderprogramms Natura 2000 / Isel sowie zahlreiche Wirtschaftsförderprogramme des Landes Tirol. Besonders hervorzuheben ist die im Juli 2016 neu gegründete Innos GmbH, welche darauf abzielt, die Wirtschaft des Bezirks zu stärken. Zahlreiche Regionalentwicklungsprojekte in Osttirol wirken den vorherrschenden Disparitäten direkt entgegen, weitere verfolgen ganzheitlich das Ziel, den Bezirk Lienz aufzuwerten.

Zusammenfassung (Englisch)

It is the aim of this thesis to present Osttirol and to elaborate if there are regional disparities in the region, which projects on regional development are locally carried out and if these affect the reduction of possible disparities.The district of Lienz is divided into 33 communities, which are classified in this thesis according to selected criteria in the categories central region strong, central region normal, peripheral area normal and peripheral area weak.In this context 20 communities and thus the majority of all communities in Osttirol are presumed to be peripheral area normal. The communities of Außervillgraten, Hopfgarten in Defereggen, Sankt Johann im Walde, Sankt Veit in Defereggen and Untertilliach are considered to be peripheral area weak. These communities of Osttirol are found in narrow valleys, whereby the area of settlement is highly restricted. The six communities of Abfaltersbach, Dölsach, Heinfels, Matrei in Osttirol, Nußdorf-Debant and Oberlienz fall within category central region normal. Lienz, the capital city of the district and the market town of Sillian are the only communities of the district which are considered as central region strong. A concentration of central regions in basins and at bifurcations of valleys can be determined here.The subject of regional development in the district is mostly handled by the association RegionsManagement Osttirol and contains funding projects of the support programmes LEADER, INTERREG Österreich-Italien, climate- and energy funds and of the Special Support Programme Natura 2000/ Isel, as well as numerous economic development programmes of the Land Tirol. Particularly mention deserves the in July 2016 newly established Innos GmbH, which aims at strengthening the economy in Osttirol.Numerous regional development programmes in Osttirol directly work against the predominating disparities, others holistically aim at enhancing the district.