Titelaufnahme

Titel
Intangible assets, corporate taxes and their influence on a multinational's location choice / Tanja Roschitz
Verfasser/ VerfasserinRoschitz, Tanja
Begutachter / BegutachterinHill, Robert
ErschienenGraz, August 2016
UmfangXVI, 59 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Multinationales Unternehmen / Immaterielles Wirtschaftsgut / Körperschaftsteuer
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-105955 Persistent Identifier (URN)
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Intangible assets, corporate taxes and their influence on a multinational's location choice [2.26 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Laufe der letzten Jahre machten multinationale Konzerne fortwährend Schlagzeilen mit ihren, oft sehr kreativ anmutenden, Steuergestaltungsmodellen. Konzerne nutzten Steuerschlupflöcher und steuerrechtliche Grauzonen mit dem Ziel ihre eigenen Steuerverbindlichkeiten zu minimieren. Die vorliegende Arbeit testet zum einen, ob das durchschnittliche Niveau an immateriellen Wirtschaftsgütern einer Zweigniederlassung sinkt, wenn der effektive Körperschaftssteuersatz eines Landes zunimmt. Zum anderen soll festgestellt werden, ob die Zuteilung von immateriellen Wirtschaftsgütern zu Zweigniederlassungen in Niedrigsteuerländern zum alleinigen Zweck der Steuervermeidung erfolgt.Diese Forschungsfragen sollen im Rahmen einer empirischen Analyse auf Basis von Paneldaten von europäischen Konzernniederlassungen für den Zeitraum 2001-2010 beantwortet werden.Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass die Höhe an immateriellen Wirtschaftsgütern einer Zweigniederlassung stark invers mit dem effektiven Körperschaftssteuersatz des jeweiligen Ansässigkeitsstaats korreliert. Niederlassungen in Niedrigsteuerländer weisen außergewöhnlich viele immaterielle Vermögenswerte pro Mitarbeiter auf. Es besteht somit ausreichend Grund anzunehmen, dass personell schwach besetzte Niederlassungen hauptsächlich dem Ziel Steuern zu sparen und Gewinne in Niedrigsteuerländer zu verschieben, dienen.Die Verschiebung von Gütern in Niedrigsteuerländer hat jedoch zahlreiche Konsequenzen: Länder treten vermehrt in starken Wettbewerb miteinander um zusätzliche Investitionen ins Land zu holen. Außerdem treten in Folge solcher Verschiebungen erhebliche Messprobleme bei Produktionswerten oder Handelsströmen auf.Das Problem sollte an seinen Wurzeln angepackt werden: Um Steuerschlupflöcher zu schließen und den internationalen Kampf gegen Steuervermeidung weiter zu verstärken, ist eine Intensivierung der internationalen Kooperationen zwischen Steuerbehörden unvermeidbar.

Zusammenfassung (Englisch)

In the course of the last years, multinational groups have come up with a number of very creative approaches to substantially reduce their tax obligations. This paper advocates that the assignment of intangible property to low-tax countries has become a powerful tool for multinational groups in order to minimize tax payments.Therefore, the following hypotheses are tested: Firstly, a subsidiarys level of intangible assets is assumed to be highly sensitive to any changes in a countrys effective corporate tax rate. Second, the assignment of intangible assets to low-tax countries is assumed to be mainly driven by profit shifting motives. An empirical analysis, using panel data from European multinational subsidiaries for the time period 2001-2010, is carried out. The findings of this papers analysis suggest a subsidiarys level of intangible assets in relation to the number of its employees to be highly sensitive to any changes in the effective corporate tax rate. Multinationals tend to allocate relatively high levels of intangible property to poorly staffed subsidiaries in low-tax countries. There is thus reason to presume that such subsidiaries mostly serve as a profit shifting link to allocate revenues to low-tax countries. Such behavioural adjustments do however trigger serious consequences. Local governments are increasingly competing for new investments and are not afraid to undercut other countries effective tax rates. The race for new innovative business ideas and foreign investments, however, risks ending in a race to the bottom. On the other hand, measurement problems may arise from BEPS. The assignment of intangible property to low-tax countries leads to a systematic distortion of values of production and trade. This paper suggests tackling the problem at its roots: Cooperation between tax authorities on a supranational should therefore be further intensified in order to address and tackle the upcoming challenges in the field of BEPS.

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