Titelaufnahme

Titel
Das Einflussprozessmodell als geeignete Führungstheorie bei Fusionen von öffentlichen Organisationen am Beispiel von Sozialhilfeverbänden / Mag. Dr. Christoph Brandl
Weitere Titel
The "influence process model" as the optimal management approach for mergers in the public sector
Verfasser/ VerfasserinBrandl, Christoph
Begutachter / BegutachterinScheff, Josef
ErschienenGraz, August 2016
UmfangX, 63 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-105906 Persistent Identifier (URN)
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Das Einflussprozessmodell als geeignete Führungstheorie bei Fusionen von öffentlichen Organisationen am Beispiel von Sozialhilfeverbänden [3.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Beim Einflussprozessmodell steht die Inter-aktion zwischen Führungskraft und Mitarbei-ter im Fokus. Im Speziellen werden die Per-sönlichkeiten der involvierten Personen, die Merkmale der Aufgaben sowie die Randbe-dingungen der Situation erfasst. Führung wird demnach als Einflussprozess erklärt. Besonders die flexible Betrachtung der un-terschiedlichen Situationen sowie die Be-rücksichtigung von Organisationsentwick-lungen qualifizieren das Einflussprozessmo-dell als optimaler Führungsansatz für Fusio-nen im öffentlichen Sektor. Hinsichtlich des Dienstrechtes der Bedienste-ten der Länder, der Gemeinden und der Ge-meindeverbände besteht gemäß Art 21 Abs 1 B-VG eine Gesetzgebungs- und Vollzie-hungskompetenz der Länder. Aufgrund des-sen unterliegen die beim als Gemeindever-band ausgestalteten SHV direkt angestellten Personen dem Anwendungsbereich des G-VBG. Die Anwendbarkeit des AngG oder ABGB auf diese Dienstverhältnisse ist aus-geschlossen. Wenngleich das G-VBG Groß-teils eigene materiell-rechtliche Regelungen trifft, verweist dieses an zahlreichen Stellen auf weitere landesgesetzliche Vorschriften. Beim Übergang von Arbeitsverhältnissen eines SHV als Gemeindeverband können sich die Arbeitnehmer mangels Anwendbar-keit des AVRAG und unter der Vorausset-zung fehlender landesgesetzlicher Bestim-mungen zum Betriebsübergang direkt auf die Anwendbarkeit der Betriebsübergangs-Richtlinie berufen. Die direkte Anwendbar-keit begründet gegenüber dem einzelnen Ar-beitnehmer jedoch keine Verpflichtungen. Gegen den Willen der Arbeitnehmer kann es somit bei Fehlen dahingehender landesge-setzlicher Bestimmungen zu keinem ex-lege-Übergang von Arbeitsverhältnissen kommen.

Zusammenfassung (Englisch)

The main focus of the “influence process model” is the interaction between managers and employees. This model encompasses the personalities of the people involved, the cha-racteristics of the tasks and the constraints of the situation. Leadership is thus considered to be an influence process. The flexible consideration of various situations and the regard of organizational developments allow the influence process model to be qualified as the optimal management approach for mergers in the public sector.According to Article 21 paragraph 1 B-VG regarding staff service regulations within various countries, the communities and the local government, there is a legislative and executive authority in the countries. Due to this, those people who are directly employed at the SHV which is constructed in a similar way as an association of local authorities fall within the scope of the G-VBG. The use of AngG or ABGB under these service conditi-ons is not applicable. Although the G-VBG has substantive regulations, several passages refer to other provincial rules and regulati-ons.If there is a transfer of labour contracts be-longing to the SHV which is constructed similar to an association of local authorities, then the employees may wish that the trans-fer of operations directive be applied based on the fact the AVRAG is not applicable and because there are a lack of provincial regula-tions. The direct use of the transfer of opera-tions directive is, however, not an obligation for individual employees. No transfer of la-bour contracts is possible against the will of the employees if there is an absence of pro-vincial regulations.