Titelaufnahme

Titel
Ihr wollt mich nicht? Ich bin wunderbar! : die Auswirkung von sozialem Ausschluss auf Selbstüberhöhung mittels des Inductive Reasoning Model unter Berücksichtigung von Narzissmus / Jan Beckmann
Verfasser/ VerfasserinBeckmann, Jan Frederik
Begutachter / BegutachterinAthenstaedt, Ursula
ErschienenGraz, 2016
Umfang80 Blätter
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Selbstüberschätzung / Narzissmus / Ausgrenzung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-105893 Persistent Identifier (URN)
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Ihr wollt mich nicht? Ich bin wunderbar! [1.03 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigte sich mit dem Phänomen der Selbstüberhöhung. Um die Selbstüberhöhung von Personen zu erfassen wurde das Inductive Reasoning Model verwendet. Das Inductive Reasoning Model misst die Selbstüberhöhung über eine Eigenschaftsbewertung einer Eigen- beziehungsweise Fremdgruppe. Das Modell ermöglicht es die Selbstüberhöhung unabhängig von der sozialen Projektion gegenüber der jeweiligen Gruppe zu berechnen. Es wurde angenommen, dass die Selbstüberhöhung gegenüber der Eigengruppe niedriger ist als gegenüber der Fremdgruppe. Auch wurde untersucht, ob eine Beeinflussung des momentanen Selbstwerts sich auf die Selbstüberhöhung gegenüber der jeweiligen Gruppe auswirkt. Weitergehend wurde eruiert, ob der Effekt der Selbstwertbeeinflussung auf die Selbstüberhöhung von der Narzissmusausprägung von Personen moderiert wird. Um dies zu untersuchen wurde der momentane Selbstwert von 336 ProbandInnen mittels einer vorgestellten sozialen Exklusion beziehungsweise Inklusion erniedrigt, erhöht oder nicht beeinflusst. Anschließend wurden die ProbandInnen dazu angehalten zwanzig Eigenschaften darauf zu bewerten, inwieweit diese auf sie selbst, auf die Eigengruppe und auf die Fremdgruppe zutreffen. Auch mussten sie angeben wie wünschenswert die jeweilige Eigenschaft ist. Die Ergebnisse zeigten, dass die Selbstüberhöhung gegenüber der Eigengruppe niedriger ist als gegenüber der Fremdgruppe. Auch stellte sich heraus, dass sich Personen nach einer Erhöhung ihres momentanen Selbstwerts bei steigender Narzissmusausprägung stärker gegenüber der Eigengruppe überhöhen.

Zusammenfassung (Englisch)

The present study focuses on the phenomenon of self-enhancement. To measure the tendency of a person to self-enhance the inductive reasoning model was used. The inductive reasoning model enables the measurement of self-enhancement through the evaluation of personality characteristics regarding an in-group and an out-group. The model provides the possibility to measure a persons tendency to self-enhance towards the particular group unbiased by self-projection. It was assumed that self-enhancement towards an in-group is smaller than towards an out-group. Another topic of this study was the effect of influenced state self-esteem on self-enhancement. Furthermore it was presumed that the effect of influenced state self-esteem is moderated by the level of the personality characteristic of narcissism. To examine these questions the state self-esteem of 336 respondents was reduced, increased or not influenced at all due to an imagined social exclusion or inclusion. Afterwards the respondents had to estimate the match of 20 personality characteristics to themselves, an in-group and an out-group. Additionally they had to estimate the desirability these characteristics are. The results showed that people self-enhance to a lesser extent towards an in-group than towards an out-group. Another result was that at a raising level of narcissism people tend to self-enhance to a higher extent towards an in-group after their state self-esteem was increased.