Titelaufnahme

Titel
Altersheterogenität in der berufsbezogenen Aus- und Weiterbildung / vorgelegt von Mag.a Barbara Felicitas Kuss
Weitere Titel
Age-heterogeneity in vocational education and training
Verfasser/ VerfasserinKuß, Barbara Felicitas
Begutachter / BegutachterinSprung, Annette
ErschienenGraz, September 2016
Umfang107 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Weiterbildung / Altersgruppe
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-105832 Persistent Identifier (URN)
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Altersheterogenität in der berufsbezogenen Aus- und Weiterbildung [1.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Aufgrund von technologischen, wirtschaftlichen und sozialpolitischen Entwicklungen sowie arbeitsmarktbezogenen Leistungsanforderungen, aber ebenso aufgrund von steigendem Interesse an Weiterbildung, einer Fülle an Bildungsmöglichkeiten und Veränderungsoptionen werden berufsbezogene Aus- und Weiterbildungen zunehmend auch von Personen mittleren Erwachsenenalters besucht. Insbesondere in jenen Ausbildungen, die in der Regel eine Erstausbildung für junge Erwachsene darstellen wie Kollegs, berufsbildende Abendschulen oder Studien, treffen sie dabei auf KollegInnen, die halb so alt wie sie selbst sind und theoretisch ihre Kinder sein könnten. Damit beginnen zwei Generationen, bei der die jüngere Generation in der Regel von der älteren Generation aufgezogen und wesentlich sozialisiert wurde, die gleiche Ausbildung mit dem gleichen Ziel: die eigenen Qualifikationen für den Arbeitsmarkt zu erhöhen.Obwohl Heterogenität dem Weiterbildungssektor sozusagen inhärent ist, wird die Thematik dennoch kaum in Hinblick auf das Alter diskutiert - abseits der Konzepte zu intergenerationalem Lernen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich nun mit dieser Thematik und fragt danach, wie TeilnehmerInnen berufsbezogener Aus- oder Weiterbildungen das gemeinsame Lernen mit der jeweils jüngeren oder älteren Gruppe erleben, was sie als förderlich, was als hinderlich sehen, welche Einschluss- oder Ausschlussmechanismen zum Tragen kommen (können), wie sie ihren eigenen Beitrag in der Retrospektive zum Gelingen (oder Misslingen) eines Miteinanders beurteilen und was es ihrer Meinung nach braucht, um Lernen für alle Beteiligten fruchtbar zu machen.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to economic, technological and social-political developments as well as labour-force-requirements but also due to increased interest in training, a variety of educational opportunities and change options, vocational training and education are increasingly attended by people of middle adulthood. Especially in those education-offers which generally are education-pathways for young adults such as colleges, vocational schools and evening studies, they meet colleagues who are half as old as themselves and theoretically could be their children. Thus, two generations where the younger generation was brought up and significantly socialized by the older generation, start the same education with the same goal: to increase their skills for the job market and thereby also become competitors. Although heterogeneity is inherently a subject of the continuing education-sector it is rarely discussed in terms of age except for concepts of intergenerational learning. The present work now deals with this issue in vocational education and asks how the participants experience the cooperation with each younger or older group, what they see as conducive and what they regard as a hindrance, which include or exclude mechanisms may come into play, how they see their own contribution in the retrospective to the success or failure of the cooperation and what they recommend to make learning fruitful for all participants.

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