Titelaufnahme

Titel
Der negative Zusammenhang zwischen Leistungssport und der psychischen Gesundheit unter besonderer Betrachtung von Ängstlichkeit, Depressivität und Essverhalten / vorgelegt von Nikolija Stanisavljević, B.Sc.
Weitere Titel
The negative relationship between elite sports and mental health with particular consideration of anxiousness, depressiveness and eating habits
Verfasser/ VerfasserinStanisavljević, Nikolija
Begutachter / BegutachterinSchwerdtfeger, Andreas
ErschienenGraz, 2016
Umfang81 Blätter : Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Leistungssportler / Psychische Gesundheit / Ernährungsgewohnheit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-105806 Persistent Identifier (URN)
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Der negative Zusammenhang zwischen Leistungssport und der psychischen Gesundheit unter besonderer Betrachtung von Ängstlichkeit, Depressivität und Essverhalten [3.97 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Bisherige Studien fanden sowohl positive als auch negative Zusammenhänge zwischen sportlicher Aktivität und der psychischen Gesundheit. So führte Leistungssport vermehrt zu Angststörungen, Depressionen oder Essstörungen, wohingegen der Breitensport angstreduzierend und stimmungsaufhellend wirkte und zu einem verbesserten Körpergefühl führte. Außerdem fand bisherige Forschung einen Geschlechtsunterschied dahingehend, dass Sportlerinnen häufiger psychisch erkrankten als Sportler. Deshalb wurde in dieser Studie der negative Zusammenhang von Leistungssport mit der psychischen Gesundheit sowie der positive Zusammenhang von Breitensport mit der psychischen Gesundheit untersucht, welche durch das Leiden an Ängstlichkeit, Depressivität und/oder einem auffälligen Essverhalten erfasst wurde. Außerdem sollten Geschlechtsunterschiede nachgewiesen werden. Dafür wurden 202 Personen (w = 110, m = 92) untersucht, welche sich in einer Online-Umfrage vorgegebenen Kriterien entsprechend einer Leistungssport- (n = 65), Breitensport- (n = 71) oder Nicht-Sportgruppe (n = 66) zuteilten. Die Ängstlichkeit sowie Depressivität wurden mittels des Brief Symptom Inventory (BSI) und das Essverhalten mittels des Fragebogens für Essverhalten (FEV) erhoben. Zusätzlich wurde das Ess- sowie Sportverhalten mittels eines dreitätigen Ernährungstagebuches erfasst. Statistische Analysen konnten keine Zusammenhänge zwischen sportlicher Aktivität und der psychischen Gesundheit zeigen. LeistungssportlerInnen zeigten weder höhere Ängstlichkeits- oder Depressivitätswerte noch ein auffälligeres Essverhalten als BreitensportlerInnen oder Nicht-SportlerInnen. BreitensportlerInnen profitierten weiters im Vergleich mit Nicht-SportlerInnen nicht von ihrer sportlichen Aktivität. Zusätzlich berechnete Analysen konnten zeigen, dass Frauen ein auffälligeres Essverhalten aufwiesen als Männer. Folgestudien sind von Nöten, um den Zusammenhang zwischen Sport und der psychischen Gesundheit weiter aufzuklären.

Zusammenfassung (Englisch)

Former studies have shown both positive and negative effects of athleticism on mental health. Competitive sports increasingly led to anxiety disorders, depression or eating disorders, whereas mass sports had a positive impact on mental health by reducing anxiety, enhancing the mood or leading to an improved body image. Furthermore, gender differences where shown as female athletes suffered more often from mental health problems than male athletes. The aim of this study was to replicate the results already shown, to that effect that competitive sports are negatively related to mental health, whereas mass sports show a positive relationship with mental health. In this study the mental health was characterized by anxiousness, depressiveness and/or distinctive eating habits. In addition, gender differences were striven to be shown. Therefor, 202 participants (female = 110, male = 92) were investigated. They listed themselves as elite athletes (n = 65), mass athletes (n = 71) or non-athletes (n = 66) according to given criteria while taking part in an online-survey. Furthermore, anxiousness and depressiveness were assessed by BSI while distinctive eating habits were assessed by FEV. In addition, the eating and sporting behaviors were assessed during a three day eating diary. Statistical analysis showed no relationship between physical activity and mental health. Competitive athletes showed no higher anxiousness or depressiveness levels nor more distinctive eating habits than mass athletes and non-athletes. Mass athletes did not benefit of their sporting activity compared to non-athletes. In addition, further analysis showed that women showed more distinctive eating behaviors than men. To further reconnoiter the effect of sport participation on mental health, follow-up studies should be conducted.