Titelaufnahme

Titel
Mobbing am Arbeitsplatz : die Einschätzung von Häufigkeit und Schweregrad von Mobbing am Arbeitsplatz / Sebastian Diem, BSc
Weitere Titel
The assessment of the frequency and severity of bullying at the workplace
Verfasser/ VerfasserinDiem, Sebastian
Begutachter / BegutachterinTanzer, Norbert
ErschienenGraz, Juli 2016
UmfangIV, 74 Blätter
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Mobbing / Arbeitsplatz
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-105680 Persistent Identifier (URN)
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Mobbing am Arbeitsplatz [0.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mobbing am Arbeitsplatz entsteht durch negative Handlungen, die immer wieder über einen längeren Zeitraum hinweg vorkommen. Diese Handlungen können sehr unterschiedlich sein. Sie können beispielsweise eine offene/direkte Art haben, beispielsweise angeschrien, gedemütigt oder sogar angerempelt zu werden. Sie können aber auch eine verborgene/indirekte Art haben, wie einschüchternde Anrufe zu erhalten oder miterleben zu müssen, wie hinter dem Rücken über einen geredet wird. Auch unterscheiden sich der Schweregrad und die Auftretenshäufigkeit von Handlung zu Handlung.Diese Studie untersuchte, ob die Art der Handlungen (offen vs. verborgen), die Vorerfahrung von Mobbing (starke, moderate und keine Vorerfahrung) oder eine bestehende Aufsichtsfunktion einen Einfluss auf die Wahrnehmung des Schweregrads und der Häufigkeit verschiedener Handlungen haben.Die Resultate zeigten, dass verborgene/indirekte Handlungen häufiger wahrgenommen wurden als offene/direkte Handlungen und dass Personen mit starker Vorerfahrung Handlungen grundsätzlich als häufiger auftretend wahrnahmen. Offene/direkte Handlungen wurden jedoch als schwerwiegender als verborgene/indirekte Handlungen wahrgenommen. Vorerfahrung hatte keinen Einfluss auf die Wahrnehmung des Schweregrads der Handlungen. Eine Aufsichtsfunktion hatte auch keinen Einfluss auf Häufigkeit und Schweregrad.

Zusammenfassung (Englisch)

Bullying at the workplace develops from abusive behaviors occuring repeatedly and over a longer period of time. These behaviors vary. They can be of an overt/direct manner. Examples are being shouted at, being embarrassed or even being punched. But they can also be of a covert/indirect kind, e.g. being talked about behind ones back or receiving intimidating phone calls. Furthermore every behavior differs by its frequency and severity.The purpose of this study was to examine if the manner of the behavior (overt vs. covert), the pre-experience of bullying (strong, moderate or none) or an existing leading position influenced the perception of the severity and the frequency of these behaviors. The results showed that covert/indirect behaviors were perceived as more frequent than overt/direct behaviors. People with strong pre-experience perceived the behaviors as more frequent than people with moderate or no pre-experience. However, overt/direct behaviors were perceived as more severe than covert/indirect behaviors. The pre-experience did not have any influence on the perception of the severity. A leading position did not influence the perception of severity and frequency.