Titelaufnahme

Titel
Förderung wissenschaftlicher Schreibkompetenz im Geschichteunterricht / vorgelegt von Christina Hofmann
Weitere Titel
Promotion of scientific writing skills in history classes
Verfasser/ VerfasserinHofmann, Christina
Begutachter / BegutachterinSchmölzer-Eibinger, Sabine
ErschienenGraz, 2016
Umfang142 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) + 1 CD-ROM ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Geschichtsunterricht / Wissenschaftlicher Text / Textproduktion
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-105667 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Förderung wissenschaftlicher Schreibkompetenz im Geschichteunterricht [2.6 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Da durch die neue Reifeprüfung die Schülerinnen verpflichtet sind, eine vorwissenschaftliche Arbeit zu schreiben, widmet sich diese Arbeit der Frage, wie wissenschaftliche Schreibkompetenz im Geschichteunterricht gefördert werden kann, um die Lernenden bereits im Fachunterricht auf das Schreiben der vorwissenschaftlichen Arbeit vorzubereiten. Im theoretischen Teil dieser Arbeit wird auf Wissenschaftssprache und wissenschaftliche Schreibkompetenz eingegangen. Weiters wird geklärt, warum sich der Geschichteunterricht für die Förderung wissenschaftlicher Schreibkompetenz besonders eignet. Dahingehend wird festgestellt, dass sich Sprachförderung aufgrund der Textlastigkeit sowie dem Zusammenhangzwischen Sprache und Geschichte gut in den Geschichteunterricht integrieren lässt.Ziel der Arbeit war es, ein Konzept zu entwickeln und vorzustellen, wie wissenschaftliche Schreibkompetenz imGeschichteunterricht gefördert werden kann. Dazu wurden Unterrichtsmaterialien sowie zwei Fragebögen konzipiert und im Zuge einer Interventionsstudie in einer siebten AHS-Klasse erprobt. Das Unterrichtsmaterial sowie die Fragebögen wurden in der Folge ausgewertet unddie bei der Interventionsstudie entstandenen SchülerInnentexte quantitativ analysiert, um zu erfahren, ob die Lernenden in ihren Texten wissenschaftssprachliche Handlungen und im Speziellen Prozedurenausdrückeverwendeten und historische Inhalte richtig wiedergeben können. Durch die Auswertung der Texte konnte festgestellt werden, dass die SchülerInnen sich zwar in Bezug auf wissenschaftliche Schreibkompetenz noch auf einer niedrigen Erwerbsstufe befinden, sie jedoch bereits vielfältige Prozedurenausdrücke in ihren Texten verwenden, was auf eine Kompetenzerweiterung schließen lässt, dawissenschaftliche Schreibkompetenz hier als Ausdruckskompetenz gesehen wird.

Zusammenfassung (Englisch)

Within the framework of the new school leaving examination, students in Austria aresupposed to write a pre-scientific paper on an elective topic and present it as part of their oralexamination.The interdisciplinary approach of this paper focuses primarily on the promotion of scientificwriting within History Classes in order to adequately prepare students for the pre-scientificpaper. The theoretical part of this paper covers topics such as the pre-scientific paper as partof the Austrian school system as well as scientific language, scientific writing and thedevelopment of the necessary skills. It has been shown that History Classes are particularlysuitable for the promotion of scientific language in the classroom. This is because history andlanguage are closely related to each other and are heavily based on the work with texts.The aim of this paper is to present a new approach of how scientific writing can beincorporated into History Classes. Teaching material as well as two questionnaires wereprepared and distributed to a 7th grade class of an Academic secondary school (AHS). In thecourse of an intervention study, the teaching material and the questionnaires were evaluatedand the texts written by the students were quantitatively assessed. The aim of this assessmentwas to see whether the students use the typical scientific expressions and formulations, inGerman “Prozedurenausdrücke”, and are able to correctly reproduce the history-relatedcontent. As a result, it could be seen that the students were still at a basic level of acquisition.However, they used a number of the so-called “Prozedurenausdrücke” in their texts whichindicates an overall expansion of their scientific writing competence.

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