Titelaufnahme

Titel
"Livetickern" aus dem Gerichtsaal : Zulässigkeit und Gefahren der digitalen Echtzeitberichterstattung über Strafverfahren / vorgelegt von Peter Christian Reichmann
Weitere Titel
"Live-Reporting" for the courtroom - Admissibility and dangers of real-time reporting on criminal proceedings
Verfasser/ VerfasserinReichmann, Peter Christian
Begutachter / BegutachterinLambauer, Heimo
ErschienenGraz, 2016
UmfangVII, 63 Blätter : 1 Blatt Zusammenfassung
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Strafverfahren / Echtzeit / Berichterstattung / Recht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-105465 Persistent Identifier (URN)
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"Livetickern" aus dem Gerichtsaal [0.57 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Wie aus dem Titel, „Livetickern“ aus dem Gerichtsaal Zulässigkeit und Gefahren der digitalen Echtzeitberichterstattung über Strafverfahren, ersichtlich, beschäftigt sich die vorliegende Diplomarbeit mit der rechtlichen Beurteilung des Livetickerns über Strafverfahren. Um ein umfassendes Verständnis aufzubauen, wird einleitend ein historisch-technischer Überblick gegeben und anschließend von Prozessgrundsätzen, wie dem der materiellen Wahrheitsfindung und dem Öffentlichkeitsgrundsatz zu der rechtlichen Beurteilung übergeleitet. Im Hauptteil der Arbeit wird speziell auf die Strafprozessordnung Bezug genommen, da eine rechtliche Beurteilung von der Anwendbarkeit des § 228 StPO auf das Livetickern abhängig ist. Da diese Anwendbarkeit zu verneinen ist, sollte der Gesetzgeber dringend reagieren und eine konkrete Regelung erlassen, denn derzeit kann der Ausschluss des Livetickerns nur durch den/die verhandlungsleitenden/e RichterIn in Ausübung seiner/ihrer Sitzungspolizeilichen Aufgaben erfolgen. So verwundert es auch nicht, dass sich an verschiedenen Gerichtsstandorten auch verschiedene Vorgehensweisen entwickeln. Neben der Strafprozessordnung wird aber auch Bezug auf das Mediengesetz genommen, näher eingegangen wird speziell auf die Bestimmungen des § 22,23 Mediengesetz. Abschließend werden kurze Reformüberlegungen angestellt, welche auch auf ihre Verfassungskonformität geprüft werden. Durch zwei Interviews, welche mit Richter Dr. Christian Liebhauser-Karl und Richterin Mag. Christina Salzborn durchgeführt wurden, konnte in der vorliegenden Arbeit auch eine Verbindung zur Praxis hergestellt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

As apparent from the title “Live-Reporting” from the courtroom Admissibility and dangers of real-time reporting on criminal proceedings, the purpose of the present diploma thesis is the legal assessment of Live-Reporting about criminal proceedings. To build a comprehensive understanding, in the introduction a historical and technical overview is given. After that, important procedural principles, such as the principle of material truth and the public policy, are explained. In the main part, a specific focus is set on the Code of Criminal Procedure, since the legal assessment of Live-Reporting is depending on the applicability of the paragraph 228 of the Code of Criminal Procedure (StPO). Since this applicability is to deny, the legislature should respond urgently by issuing a concrete provision due to the fact that the exclusion of Live-Reporting can only be made by the judge in performance of his or her police power in court. Considering this, it is not surprising that there are various practices in different courts. Apart from the Code of Criminal Procedure, there is also made a reference to the Media Law, whereby a special focus is set on the paragraphs 22 and 23 of the Media Law. Finally brief reform considerations are made in this thesis, which are also tested on their conformity with the constitution. Through two interviews, which were conducted with the judges Dr. Christian Liebhauser-Karl and Mag. Christina Salzborn, a connection to the common practice could be established.

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