Titelaufnahme

Titel
Veränderungen von langsamen kortikalen Potentialen beim Schluckvorgang nach einem EEG-Neurofeedbacktraining bei älteren Personen / Markus Lange
Weitere Titel
Variations of slow cortical potentials during swallowing after an EEG-neurofeedback-training in the elderly
Verfasser/ VerfasserinLange, Markus
Begutachter / BegutachterinWood, Guilherme
ErschienenGraz, 2016
UmfangV, 76 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Neurofeedback / Hirnfunktion / Dysphagie
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-105444 Persistent Identifier (URN)
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Veränderungen von langsamen kortikalen Potentialen beim Schluckvorgang nach einem EEG-Neurofeedbacktraining bei älteren Personen [2.45 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Neurofeedback wird schon seit längerer Zeit zur Behandlung von verschiedensten Symptomen und Störungen, wie beispielsweise ADHS oder Parkinson, erfolgreich eingesetzt. Beim Neurofeedback lernen Personen ihre Gehirnaktivität willentlich zu kontrollieren, indem sie über einen Computer ein Feedback zu ihrer kortikalen Aktivität erhalten. Ein weiterer möglicher Anwendungsbereich für den Einsatz von Neurofeedbacktraining ist die Behandlung von Dysphagie. Die Dysphagie ist eine Schluckstörung, die unter anderem auch neurologische Ursachen haben kann. Bei Patienten mit Dysphagie zeigt sich, dass die negativen langsamen kortikalen Potentiale (SCPs), die motorischen Handlungen vorausgehen, vermindert sind. Um den möglichen Einsatz von Neurofeedback zur Behandlung von Dysphagie näher zu betrachten, wurde in der vorliegenden Studie der Einfluss eines Neurofeedbacktrainings auf das Schluckverhalten und die zugrundeliegenden Potentiale untersucht. Der Untersuchung liegt der Annahme zu Grunde, dass ein Neurofeedbacktraining mit dem Ziel der Negativierung der SCPs dazu führt, dass sich auch beim Schluckvorgang eine größere Negativierung dieser Potentiale zeigt. Zehn neurologisch gesunde, ältere Personen absolvierten zehn Neurofeedback-Sitzungen mit der Aufgabe, ihre kortikale Aktivität ins Negative zu verändern. Weitere zehn Personen dienten als Kontrollgruppe und sollten ihre kortikale Aktivität positivieren. Die Ergebnisse zeigen, dass das Neurofeedbacktraining entgegen der Annahme zu keiner stärkeren Negativierung beim Schlucken geführt hat. Dennoch birgt die Therapie von Dysphagie mithilfe von Neurofeedbacktraining ein Potential, dass weiter untersucht werden sollte. Es wäre wichtig, ein solches Training im klinischen Bereich zu testen. Ebenfalls könnte eine höhere Anzahl von Trainingssitzungen zu messbaren Ergebnissen führen.

Zusammenfassung (Englisch)

Since several years Neurofeedback has been used successfully to treat various symptoms and disorders, such as ADHD and Parkinson's Disease. During neurofeedback people learn to voluntarily control their brain activity responding to a feedback on their cortical activity given by a computer. Another possible application for the use of neurofeedback-training is the treatment of dysphagia. Dysphagia is a swallowing disorder that can have multiple causes including neurological. It is found that the negative slow cortical potentials (SCPs), that precede motor actions like swallowing, are reduced in patients with dysphagia. To examine the possible use of neurofeedback for the treatment of dysphagia, the influence of neurofeedback-training on swallowing and the underlying slow cortical potentials was investigated in the present study. It is assumed that a neurofeedback-training in which people have to negativate their SCPs leads to a greater negativity of these SCPs also during swallowing. 10 neurologically healthy elderly people completed 10 neurofeedback-sessions with the goal to negativate their cortical acticity. Another 10 people had the task to rain the positivation of their SCPs. The results showed that the neurofeedback-training did not lead to a stronger negativity in swallowing. Nevertheless, the treatment of dysphagia using neurofeedback-training has a potential that should be further investigated. It would be important to test such a training in the clinical field. Also, a higher number of training sessions could lead to measurable results.

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