Titelaufnahme

Titel
Die Erlösquoten von Staats-, Unternehmens- und Bankenanleihen / Michaela Carina Wetschko
Weitere Titel
The recovery rate of sovereign, corporate and bank bonds
Verfasser/ VerfasserinWetschko, Michaela Carina
Begutachter / BegutachterinFischer, Edwin
ErschienenGraz, August 2016
UmfangVII, 64 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Anleihe
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-105121 Persistent Identifier (URN)
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Die Erlösquoten von Staats-, Unternehmens- und Bankenanleihen [1.52 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Finanzmarkt der letzten Jahre hat es Anlegern schwer gemacht einen Profit aus ihrem Geld zu erzielen. Anleihen gelten allgemein hin als sicheres Anlageinstrument, während Aktien die riskantere Methode darstellen. Man unterscheidet Anleihen bezüglich ihres Emittenten in Unternehmens-, Staats- und Bankanleihen. Doch auch Anleihen weisen Risiken auf, wie die Gefahr eines Ausfalls des Emittenten. Im Falle eines Ausfalls steht dem Gläubiger ein prozentualer Anteil ihrer Forderungen zu, je nach Priorität und Art der Anleihe, die Recovery Rate. Die Recovery Rate lässt sich anhand von Kreditrisikomodellen bestimmen, welche sich in Structural Models und Reduced Models unterteilen. Structural Models basieren auf der Entwicklung des Firmenwertes und verwenden optionspreistheoretische Ansätze zur Bewertung von Eigenkapital und Fremdkapital auf Marktwertbasis. Bei Reduced Models handelt es sich um intensitätsbasierte Modelle, welche direkt mit Ausfallwahrscheinlichkeiten arbeiten, die aus historischen Daten geschätzt werden. Dadurch fließt eine exogen vorgegebene Variable in das Modell mit ein. Diese Arbeit fokussiert auf das Merton Modell, mit dessen Hilfe man die Risikoprämie, den Creditspread, den Anleihenpreis sowie die Ausfallswahrscheinlichkeit und Recovery Rate bestimmen kann. Das Merton Modell kann, durch die Anpassung mit Hilfe des Contingent Claim Ansatzes, auch für Staatsanleihen verwendet werden. Dadurch lässt sich die Recovery Rate für alle drei Arten von Anleihen berechnen. Der Abschluss der Arbeit stellt eine empirische Untersuchung der historischen Ausfälle und Recovery Rates für unterschiedliche Branchen und in Krisenzeiten dar.

Zusammenfassung (Englisch)

Investors had a difficult time to make profit on the capital market the last few years. Bonds are known as a safe financial instrument whereas stocks are the riskier choice. In consideration of the issuer bonds can be differentiated between sovereign, corporate and bank bonds. But bonds do also have risks, like the risk of a default of the issuer. In case of a default the creditor receives a percentage of their claim depending on the priority and the nature of the bond the Recovery Rate. The Recovery Rate is being calculated with credit risk models which can be differentiated between structural models and reduced form models. Structural models are based on the development of the value of the firm and are using options-priced-models for valuing equity and debt on a market basis. Reduced models are intensity-based models and use historical default probabilities. This means an exogenous variable in the model. This master thesis focuses on the Merton Model, which is used to calculate the risk premium, credit spread, bond price as well as the default probability and recovery rate. On the basis of adjustments by the contingent claim approach the Merton Model can also be used with sovereign bonds. Now it is possible to calculate the Recovery Rate for all three bonds with the Merton Model. The last part of the thesis represents an empirical research about historical defaults and recovery rates for different industrial sectors and times of crisis.